Nieder-Oesterreich Die Ruinen des Woerther Schlosses.

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Artikel ID EUA5807

Titel

Nieder-Oesterreich Die Ruinen des Woerther Schlosses.

Beschreibung

Sehr schöne handkolorierte Ansicht von der Burgruine Woerth auf der Donauinsel Wörth in Niederösterreich. Aus „Zwey hundert vier und sechszig Donau-Ansichten“, gezeichnet von Jakob Alt (1789–1872).

Zeit

ca. 1826

Stecher

Kunike Adolf Friedrich (1777-1838)

Adolf Kunike war 1804 Schüler der Wiener Akademie der bildenden Künste. Von 1808 bis 1810 studierte er die Historienmalerei in Rom. 1816 knüpfte Kunike in München Verbindung zu Alois Senefelder an. 1817 eröffnete er in Wien eine eigene lithografische Anstalt. Anfangs selbst künstlerisch tätig, beschränkte sich Kunike später auf die lithografische Vervielfältigung und auf die Leitung des eigenen Unternehmens, das zur Pflegestätte der Künstlerlithografie, vor allem des Porträts und der Landschaft wurde. Er gab Serienwerke heraus, zu deren bedeutendsten die Zwey hundert vier und sechzig Donau-Ansichten nach dem Laufe des Donaustromes von seinem Ursprung bis zu seinem Ausflusse in das Schwarze Meer ... zählt, welches Kunike in drei Auflagen 1820, 1824, 1826 herausgab. Die Mehrzahl der in diesem Werk erschienenen Bilder stammen von Jakob Alt.

Historische Beschreibung

Die Ruinen des Wörther Schlosses liegen auf der Donauinsel Wörth im oberösterreichischen Strudengau. Die mittelalterliche Anlage diente einst der Sicherung und Überwachung des Schiffsverkehrs auf der gefährlichen Donaustrecke zwischen Grein und St. Nikola. Mit dem Rückgang ihrer strategischen Bedeutung wurde die Burg aufgegeben und verfiel. Heute erinnern ihre Überreste an die einstige Bedeutung der Donauschifffahrt.

Erscheinungsort Wien
Größe (cm)29 x 35 cm
ZustandPerfekter Zustand
Koloritkoloriert
TechnikLithografie