Adina Sommer
Antike und zeitgenössische Kunst
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Astrachan
| Artikel ID | EUO2315 |
Titel | Astrachan |
Beschreibung | Schöne handkolorierte Ansicht der Stadt Astrachan mit Schiffen vom Meer aus gesehen. |
| Zeit | ca. 1850 |
Stecher | Kunstanstalt Hildburghausen (1828-1874) |
Das Bibliographische Institut ist ein deutscher Verlag mit Sitz in Berlin, der zur Unternehmensgruppe Cornelsen gehört. Bekannt wurde er vor allem durch Lexika wie Meyers Konversations-Lexikon sowie Standardwerke zur deutschen Sprache wie den Duden. Im Zuge der deutschen Teilung firmierten zeitweise zwei Verlage gleichen Namens. | |
Historische Beschreibung | Seit dem 6. Jahrhundert war Astrachan ein wichtiger Warenumschlagplatz zwischen Europa und den Anrainern des Kaspischen Meeres. Davon zeugt auch die Bezeichnung ÑAstrachan“ für das lockige Fell des Lamms des Karakulschafs (auch ÑPersianer“), das hauptsächlich über diesen Platz gehandelt wurde. Nach der Eroberung durch den Moskauer Staat wurde die Stadt 1558 als hölzerne Festung an ihrer jetzigen Lage auf einer von Wolgaarmen umflossenen Anhöhe, 12 km stromabwärts, neu aufgebaut. Im Laufe des 17. Jahrhunderts gewann Astrachan als Transitpunkt des internationalen Rohseidehandels eine wachsende Bedeutung. Die Route von Persien über das Kaspische Meer die Wolga aufwärts an die Ostsee und nach Nord- und Westeuropa (Holland, England) war zwar ökonomisch interessant, sie war und blieb jedoch nur eine Nebenroute, die nie die Bedeutung des Landhandelsweges durch das Osmanische Reich zum Mittelmeer erreichte. |
| Erscheinungsort | Hildburghausen |
| Größe (cm) | 10 x 15 cm |
| Zustand | Gebräunt |
| Kolorit | koloriert |
| Technik | Stahlstich |


