Adina Sommer
Antike und zeitgenössische Kunst
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Ansicht der Stadt Astrachan.
| Artikel ID | EUO5792 |
Titel | Ansicht der Stadt Astrachan. |
Beschreibung | Handkolorierte Ansicht von Astrachan mit Blick über die Wolga auf die Stadt, im Vordergrund mehrere vorgelagerte Schiffe und figürliche Staffagen. |
| Zeit | ca. 1820 |
Stecher | Blaschke Johann (1770-1833) |
Johann Blaschke (1770 Preßburg – 1833 Wien), österreichischer Kupferstecher und Buchillustrator. Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste und Ausbildung bei Clemens Kohl. Blaschke war einer der produktiven Wiener Illustrationsstecher seiner Zeit und schuf zahlreiche Porträts, Ansichten sowie historische und religiöse Darstellungen für Buch- und Almanachverlage. | |
Historische Beschreibung | Seit dem 6. Jahrhundert war Astrachan ein wichtiger Warenumschlagplatz zwischen Europa und den Anrainern des Kaspischen Meeres. Davon zeugt auch die Bezeichnung ÑAstrachan“ für das lockige Fell des Lamms des Karakulschafs (auch ÑPersianer“), das hauptsächlich über diesen Platz gehandelt wurde. Nach der Eroberung durch den Moskauer Staat wurde die Stadt 1558 als hölzerne Festung an ihrer jetzigen Lage auf einer von Wolgaarmen umflossenen Anhöhe, 12 km stromabwärts, neu aufgebaut. Im Laufe des 17. Jahrhunderts gewann Astrachan als Transitpunkt des internationalen Rohseidehandels eine wachsende Bedeutung. Die Route von Persien über das Kaspische Meer die Wolga aufwärts an die Ostsee und nach Nord- und Westeuropa (Holland, England) war zwar ökonomisch interessant, sie war und blieb jedoch nur eine Nebenroute, die nie die Bedeutung des Landhandelsweges durch das Osmanische Reich zum Mittelmeer erreichte. |
| Erscheinungsort | Wien |
| Größe (cm) | 9,5 x 14,7 cm |
| Zustand | Perfekter Zustand |
| Kolorit | koloriert |
| Technik | Stahlstich |


