Adina Sommer
Antike und zeitgenössische Kunst
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Volcan de Pichincha. Tafel 61.
| Artikel ID | AMS1666 |
Titel | Volcan de Pichincha. Tafel 61. |
Beschreibung | Ansicht zeigt das Vulkangebiet des Pichincha bei Quito in Ecuador. Sie verbindet wissenschaftlich genaue topographische Beobachtung mit der ästhetischen Landschaftsdarstellung der Zeit. Mit Index von 1 - 6. Aus Humboldts berühmtem Werk Vues des Cordillères et Monumens des Peuples Indigènes de l’Amérique. Gezeichnet von Marchais nach einer Skizze von Herrn de Humboldt, gestochen von Bouquet im Jahr 1813, gedruckt in der Druckerei von Langlois, Paris, 1820. |
| Zeit | ca. 1820 |
Stecher | Humboldt von Alexander Friedrich (1769-1859) |
Alexander von Humboldt (1769–1859) war ein deutscher Naturforscher, Geograph und Forschungsreisender und gilt als einer der bedeutendsten Universalgelehrten des 19. Jahrhunderts. Auf seiner großen Amerika-Reise von 1799 bis 1804 erforschte er gemeinsam mit Aimé Bonpland weite Teile Süd- und Mittelamerikas. Dabei untersuchte er unter anderem Vulkane, Gebirge, Klima, Pflanzenwelt und die geologischen Verhältnisse der Anden. Humboldt verband genaue wissenschaftliche Messungen mit eindrucksvollen Landschaftsdarstellungen. Seine Beobachtungen am Pichincha und an anderen Vulkanen Ecuadors flossen in seine umfangreichen Veröffentlichungen ein. Besonders bekannt ist sein Werk Vues des Cordillères et Monumens des Peuples Indigènes de l'Amérique, in dem zahlreiche Landschaften, Vulkane, Karten und kulturhistorische Zeugnisse seiner Amerikareise dargestellt sind. Humboldts ganzheitliche Betrachtung der Natur beeinflusste die Entwicklung der modernen Geographie, Geologie, Klimaforschung und Ökologie nachhaltig. | |
Historische Beschreibung | Der Pichincha ist ein Vulkan in Ecuador, unmittelbar westlich der Hauptstadt Quito. Er besteht aus mehreren Gipfeln, darunter der Rucu Pichincha (4.698 m) und der aktive Guagua Pichincha. Der Vulkan ist auch historisch bedeutend: An seinen Hängen fand am 24. Mai 1822 die Schlacht von Pichincha statt. Der Sieg der Unabhängigkeitskämpfer unter Antonio José de Sucre war entscheidend für die Befreiung Quitos von der spanischen Herrschaft. Der Guagua Pichincha ist weiterhin aktiv und brach zuletzt 1999 stärker aus; dabei wurde Quito von Asche betroffen. |
| Besonderheiten | Selten, handkoloriert |
| Erscheinungsort | Paris |
| Größe (cm) | 23 x 27 cm |
| Zustand | Breitrandiges Exemplar, außerhalb leicht fleckig |
| Kolorit | altkoloriert |
| Technik | Aquatinta |


