De la duche de Brabant , u. des principales villes d'icelle. De la Cosmographie 620

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Artikel ID EUB5756

Titel

De la duche de Brabant , u. des principales villes d'icelle. De la Cosmographie 620

Beschreibung

Karte zeigt die Niederlande (z. B. Maastricht, Utrecht, Nimwegen), Belgien (z. B. Namur, Lüttich, Mechelen, Brüssel) sowie Teile Deutschlands mit Köln, Bonn, Wesel, Aachen und Münster. Rückseite in französischer Sprache.

Zeit

ca. 1566

Stecher

Münster Sebastian (1489-1552)

Sebastian Münster (1489–1552) war ein bedeutender Kosmograph der Renaissance. Seine bekannteste Arbeit ist die Cosmographia von 1544, eine umfassende Beschreibung der Welt mit 24 Karten, basierend auf Material ab 1528. Das Werk wurde ständig überarbeitet und erweitert, z. B. enthielt die Ausgabe von 1550 bereits viele neue Karten. Es war die erste allgemeinverständliche wissenschaftliche Darstellung der Welt in deutscher Sprache, ergänzt durch zahlreiche Holzschnitte von Künstlern wie Hans Holbein dem Jüngeren. Die Cosmographia erschien zwischen 1544 und 1650 in 46 Ausgaben (davon 27 auf Deutsch) und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Münsters Werk vereinte Wissen von Gelehrten, Künstlern und Seereisenden und blieb lange nach seinem Tod populär.

Historische Beschreibung

Der Raum, der später staatlich gesehen das Benelux-Gebiet umfasst, wird im Niederländischen de Lage Landen genannt, auf Englisch Low Countries, bestehend aus Belgien, den Niederlanden (Nederland) und Luxemburg. Im 19 Jahrhundert waren drei Länder von 1815 bis 1830 unter der Krone des niederländischen Königs vereint, bis Belgien unabhängig wurde. Vorläufer des Benelux-Vertrages waren die am 25. Juli 1921 zwischen Luxemburg und Belgien geschlossene Wirtschaftsunion.

Besonderheiten Aus der berühmten Cosmographia, Französische Ausgabe
Erscheinungsort Basel
Größe (cm)26 x 15,5 cm
ZustandPerfekter Zustand
Koloritaltkoloriert
TechnikHolzschnitt