Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

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Artikel ID EUD1686
Stecher Apian Philipp (1495-1552)
Peter Apian, oder Petrus Apianus (1495 -1552), war ein deutscher Gelehrter der Renaissancezeit. Er war Mathematiker, Astronom, Geograph und Kartograf, außerdem Drucker und Herausgeber. Apian sammelte ausgedehnte Beobachtungsdaten zu Planetenbewegungen und entwickelte wissenschaftliche Instrumente, die dazu dienten, diese Planetenbewegungen am mechanischen Modell vorherzusagen. Zum Teil handelte es sich dabei um in seinen Bücher eingeheftete Papierscheiben, die sich gegeneinander drehen ließen. Wie diese sogenannten Volvellen zu bedienen sind, erklärte Apian im Verlauf seiner Texte genau.Im Rahmen dieser Tätigkeit entwickelte Apian eine Methode zur Messung geografischer Längen mittels Monddistanzen zu Sternen. 1527 veröffentlichte er als erster abendländischer Autor, noch vor Blaise Pascal, eine Variante des Pascalschen Dreiecks, das früher bereits bei arabischen und chinesischen Autoren vorkam. Beobachtungen des Halleyschen Kometen im Jahre 1531 ließen Peter Apian (und von ihm unabhängig Girolamo Fracastoro) erkennen, dass der Schweif des Kometen stets in die der Sonne entgegengesetzte Richtung zeigt. Apian erwarb sich als Hofmathematiker die Gunst von Kaiser Karl V., der ihn und seine Brüder (Georg, Gregor und Niclas) am 20. Juli 1541 auf dem Reichstag zu Regensburg durch Ernennung zu „rittermäßigen Edelleuten“ (Reichsritterstand) adelte. Nur wenig später wurde er zum Hofpfalzgrafen ernannt. Peter Apian ist der Vater des Mathematikers und Kartografen Philipp Apian.
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Zeit ca. 1590
Beschreibung Detaillierte Karte zeigt den tel Bayerns nördlich von Regensburg mit Dietfurth, Berching, Neumarkt, Schwandorf ect.
Größe (cm)31,5 x 42,5
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

67.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )