Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Insula Creta hodie Candia

  • Translation

Artikel ID EUK362
Stecher Homann Johann Babtiste (1664-1724)
Johann Babtiste Homann (1664- 1724), Nürnberg. Im Jahr 1702 gründete er einen Handel und einen Verlag für Kartographie in Nürnberg, der zahlreiche Globen und Karten publizierte. Eine erste Zusammenstellung erschien 1707. Homann lieferte etwa 200 Karten, darunter den Großen Atlas über die ganze Welt in 126 Blättern (1716) und den Atlas methodicus (1719) in 18 Blättern. Bekannt wurde seine Phantasiekarte accurata tabulae utopiae vom Schlaraffenland nach der fiktiven Reisebeschreibung Johann Andreas Schnebelin ( 1706). Daneben fertigte er auch Armillarsphären und andere mechanische Kunstwerke. Homann unterbot die Preise der holländischen und französischen Verleger und wurde im Deutschland des 18. Jahrhunderts der bedeutendste Herausgeber von Landkarten und Atlanten. Seine Karten waren mit reichem künstlerischem Beiwerk sowie historischen und ethnographischen Abbildungen ausgestattet.
Titel Insula Creta hodie Candia
Zeit ca. 1710
Beschreibung Karte von Kreta und den kleinen Kykladen.
Die Insel Kreta wird zuerst in Texten aus der syrischen Stadt Mari aus dem 18. Jahrhundert v. Chr. Als Kaptara bezeichnet, die später in neoassyrischen Aufzeichnungen und in der Bibel (Caphtor) wiederholt werden. Es war auch im alten Ägypten als Keftiu bekannt, was stark darauf hindeutet, dass eine ähnliche Form wie beide der minoische Name für die Insel war.
Erscheinungsort Nürnberg
Größe (cm)50 x 58
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

82.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )