Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Geographischer Entwurff der Stadt und Gegend des Welt berühmten Kaeyser Carlbades in Königreich Böhmen…

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Artikel ID EUT1056
Stecher Schenk Peter (1660-1718)
Peter Schenk (1655- 1718), war ein deutscher Kupferstecher und Kartograph. Der Kupferstecher und Kartenverleger Petrus Schenck zog um 1684 vom Wuppertal nach Amsterdam und wurde Schüler von Gerard Valck und war spezialisiert in Schabkunst. 1687 heiratete er Agatha Valck, die Schwester seines Lehrers Peter Schenck. Schenk zeichnete mehrere Amsterdamer Bürgermeister, wie z.B. Nicolaes Witsen. Zusammen mit seinem Schwager Peter Schenck erwarb er im Jahr 1694 ein Teil der Druckplatten der Firma Johannes Janssonius, womit sein Firma die Herrausgabe der Karten unter seinem Namen begann.
Titel Geographischer Entwurff der Stadt und Gegend des Welt berühmten Kaeyser Carlbades in Königreich Böhmen…
Zeit ca. 1715
Beschreibung Karte zeigt Karlsbad mit Eger und Schlackenwerder, mit 5 prachtvollen Gesammtansichten von Ellenbogen, Kaeyser Karlsbad, Schlackenwerder, Stadt Karlsbad und die Lusthäuser der Herren Bürgermeister,ebenso ein Stadtplan von Karlsbad.
Karlsbad- Die Heilwirkung der Karlsbader Thermalquellen ist wohl schon im 14. Jahrhundert bekannt gewesen. Zur Entdeckung gibt es die Sage, wonach ein durstiger Hirsch mit seinen Hufen die erste warme Quelle freigelegt haben soll. Daran erinnert der Hirschensprung (Jelení skok) oberhalb des Tals der Tepla mit der Hauptpromenade. Der Dreißigjährige Krieg hinterließ seine Spuren. Die Stadt erholte sich nur langsam. 1707 bestätigte ihr Kaiser Joseph I.jedoch alle Privilegien als freie Königsstadt. Der Kurbetrieb wurde vor Allem 1711 und 1712 durch die Besuche des russischen Zaren Peter der Große gefördert. 1711 wurde das erste Kurhaus der Stadt erbaut. 1759 vernichtete ein erneuter Brand wiederum einen großen Teil Karlsbads. Die Nutzung für Kuren wurde danach entscheidend durch den Arzt David Becher gefördert. Er hatte eine Schrift über die Kurbehandlung in Karlsbad veröffentlicht und die Förderung des Sprudelsalzes angeregt. 1795 wurde eine Kurgebühr eingeführt, mit deren Hilfe die Stadt wieder aufgebaut werden sollte.
Erscheinungsort Amsterdam
Größe (cm)50 x 57 cm
ZustandFalz leicht restauriert
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

135.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )