Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Carte du Cours du Maragnon ou de la Grande Riviere des Amazones

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Artikel ID AMS1154
Stecher Bellin Jacques Nicolas (1703-1772)
Jacques-Nicolas Bellin (1703 Paris -1772 Versailles) war ein französischer Kartograph, Ingenieur-Geograph, Hydrograph der Marine. Als Beiträger zur Encyclopédie verfasste er mehr als tausend Artikel über maritime Themen. Als Kartograph zeichnete Bellin sich vor allem auf dem Gebiet der Seekartographie aus. Ab 1721 arbeitete er für das Dépot des Cartes et Plans de la Marine, von 1741 bis zu seinem Tod als Ingenieur-Hydrograph der Marine. Im Jahr 1753 erschien sein Atlas Neptune français, der alle Küsten Frankreichs abbildete, 1756 die alle Meere der Erde betreffende Hydrographie françoise. Im Jahr 1764 erschien der fünfbändige Petit Atlas maritime, den Bellin auf Befehl des Marineministers Choiseul anfertigte. Darüber hinaus verfasste er eine Reihe geographischer Werke und mit Nouvelle méthode pour apprendre la géographie (1769) ein geographisches Lehrbuch für den Unterricht. Seine Karten illustrierten unter anderem Bougainvilles 1771 erschienenes Werk Voyage autour du monde. Als Mitautor der von Diderot und d'Alembert herausgegebenen Encyclopédie verfasste Bellin mehr als tausend Artikel aus dem Gebiet der Schifffahrt und Marine.
Titel Carte du Cours du Maragnon ou de la Grande Riviere des Amazones
Zeit ca. 1758
Beschreibung Karte zeigt den gesamten Amazonas Strom durch Brasilien (Städe Mascapá, Belém,...) und Peru. Weiter zeigt es Ecuador mit der Städten Guayaquil, Tumbes, Quito, etc.
Der Amazonas ist ein Strom im nördlichen Südamerika. Etwa 300 km südlich des Äquators durchquert er das im Westen von den Anden umrahmte, von tropischem Regenwald geprägte Amazonasbecken ostwärts bis zum Atlantik. Seinen Namen führt der Strom erst ab dem Zusammentreffen seiner beiden Quellflüsse Marañón und Ucayali in Peru, unterbrochen allerdings durch den brasilianischenAbschnitt oberhalb der Stadt Manaus mit dem Namen Rio Solimões. Ursprünglich hatte der Fluss abschnittweise wechselnde Bezeichnungen, die von den jeweiligen indigenen Anrainern verwendet wurden. Ein solcher ursprünglicher Name hat sich in der portugiesischen Bezeichnung Solimões bis heute erhalten, die offiziell für den brasilianischen Oberlauf bis zum Zusammenfluss mit dem Rio Negro verwendet wird. Der Fluss Amazonas gab seinerseits dem Amazonasbecken sowie mehreren gleichnamigen Verwaltungseinheiten in Brasilien, Venezuela, Kolumbien und Peru ihre Namen. Auch der Begriff Amazonien, eine eher unscharfe Bezeichnung für das tropische Regenwald- und Amazonasgebiet insgesamt, leitet sich vom Namen des größten südamerikanischen Flusses her.
Erscheinungsort Paris
Größe (cm)18 x 38
ZustandPerfekter Zustand
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

36.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )