Adina Sommer
Antike und zeitgenössische Kunst
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Cap de bone Esperance / Nach der XLIII. Das aussehen des Forts
| Artikel ID | AF0671 |
Titel | Cap de bone Esperance / Nach der XLIII. Das aussehen des Forts |
Beschreibung | Ansicht zeigt den Tafelberg und die niederländische Festung am Kap der Guten Hoffnung mit vorgelagerten Segelschiffen. Oberhalb eime Kartusche mit der niederländischen Festung. |
| Zeit | ca. 1719 |
Stecher | Mallet Alain, Manesson (1630-1706) |
Alain Manesson Mallet (1630- 1706 ) war ein französischer Kartograph und Ingenieur. Sein Hauptwerk Description de L'Univers erschien 1683 in fünf Bänden in Paris, die erste deutsche Ausgabe der Kosmografie Beschreibung des gantzen Welt-Kreysses in Frankfurt 1684–1685 beim bedeutenden Verleger Johann David Zunner. Der Pagen-Hofmeister und Mathematiklehrer am Hofe des Sonnenkönigs hatte mehr als zehn Jahre daran gearbeitet. Das monumentale Werk enthält eine Zusammenstellung des astronomischen und geographischen Wissens seiner Zeit, das Manesson Mallet in seinen selbst gefertigten Stichen in einzigartiger Weise mit Alltags- und Genre-Szenen verband. | |
Historische Beschreibung | Das Kap der Guten Hoffnung ist ein sehr markantes Kap nahe der Südspitze Afrikas, das einst wegen seiner Klippen gefürchtet war. Bartolomeo Diaz nannte die felsige Landzunge, die mehr als 20 Kilometer ins Meer ragt, Cabo das Tormentas (Kap der Stürme). Der portugiesische König Johannes II. soll ihr den neuen Namen gegeben haben, weil er zu Recht hoffte, dass nun der Seeweg nach Indien entdeckt worden sei. Nach Durchsicht der wenigen noch vorhandenen Dokumente sind sich die Historiker heute uneinig, ob Diaz nicht schon den Namen Cabo da Boa Esperança (Kap der Guten Hoffnung) verwendet hatte. Erstmals von einem Europäer gesichtet wurde das Kap im April 1488 durch den portugiesischen Seefahrer und Entdecker Bartolomeu Diaz, als er bereits die Südspitze Afrikas (weit vor der Küste) umrundet hatte und auf dem Rückweg nach Norden war. Diaz war im Sommer 1487 mit zwei Karavellen und einem Versorgungsschiff zu einer streng geheimen Entdeckungsreise aufgebrochen. Aufgrund der verordneten Geheimhaltung der Entdeckungsreise existieren keine schriftlichen Aufzeichnungen. Mit der Eröffnung des Suezkanals im November 1869 verlor die Route um die Südspitze Afrikas plötzlich an Bedeutung. |
| Erscheinungsort | Frankfurt am Main |
| Größe (cm) | 15,2 x 10,2 cm |
| Zustand | Fleck oben |
| Kolorit | altkoloriert |
| Technik | Kupferstich |


