Adina Sommer
Antike und zeitgenössische Kunst
Winzerer Str. 154
80797 München
Telefon
+49 89 304714
Öffnungszeiten
Nach telefonischer Vereinbarung.
Email
Tabula III Asiae
Artikel ID | AST083 |
Titel | Tabula III Asiae |
Beschreibung | Karte zeigt den Kaukasus mit dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer, Rückseite eine Ansicht von Land und Leute mit Beschreibung und ornamentalen Verziehrungen. |
Zeit | ca. 1530 |
Stecher | Ptolemy/ Fries Claudius/ Laurent (Lorenz) (1490-1531) |
Lorenz Fries (Straßburg 1520-1531, Schaffenszeit) war ein deutschsprachiger Arzt, Astrologe und Geograph, dessen Lebensmittelpunkt im Elsass lag. Fries Name erschien erstmals gesichert 1513 auf einem Nürnberger Einblattdruck. Laurent Fries war französischer Physiker und Mathematiker und wurde um 1485 in Mülhausen geboren. Er lies sich schließlich in Straßburg nieder, wo er mit Peter Apian und Johannes Grüninger zusammentraf. Die Ptolemäus Atlanten von 1513 und 1520 weckten seine Aufmerksamkeit und veranlassten ihn 1522 einen Ptolemäus Atlas mit verkleinerten Karten bei Grüninger herauszugeben. Der Atlas erschien in weiteren Auflagen 1525, 1535 und 1541. Claudius Ptolemäus( um 100- 160 nach Christus) war ein griechischer Mathematiker, Geograf, Astronom, Astrologe, Musiktheoretiker und Philosoph. Insbesondere seine drei Werke zur Astronomie, Geografie und Astrologie galten in Europa in der frühen Neuzeit als wichtige Datensammlungen und wissenschaftliche Standardwerke. Nach Ptolemäus befindet sich die Erde fest im Mittelpunkt des Weltalls, dem Centrum Mundi. Neben dem zusammenfassenden Kanon bedeutender Städte verfasste Ptolemäus die Geographia in der er die bekannte Welt und ihre Bewohner aufzeichnete. Seine Definition der Breitengrade ist bis heute gültig, außerdem legt er darin seine Hypothese vom unbekannten Südkontinent Terra Australis dar. Ptolemäus überlieferte lediglich schriftliche Anleitungen und Tabellen zur Erstellung von Karten, zeichnete selbst aber nur wenige grobe Skizzen. Später wurden in seinem Namen Geographien geschrieben und im Laufe der Jahrhunderte durch zahlreiche Karten ergänzt. | |
Historische Beschreibung | Armenien ist eines der ältesten Länder der Welt mit einer reichen und komplexen Geschichte, die mehrere Jahrtausende zurückreicht. Bereits seit dem 7. Jahrhundert rangen christliche Byzantiner und muslimische Araber um die Kontrolle des Landes. 1045 setzten die Byzantiner mit der Besetzung von Ani dem armenischen Königreich ein Ende. 1064 eroberten die Seldschuken Armenien, im 13. Jahrhundert folgten die Mongolen. 1555 wurde das Land zwischen Persien und dem Osmanischen Reich geteilt, ein zweites Mal 1639, als die Safawiden ungefähr das heutige Staatsgebiet erhielten und die Türken den größeren westlichen Teil. Im Russisch-Persischen Krieg verlor Persien 1828 die Provinz Armenien an das Russische Kaiserreich. Während des Ersten Weltkriegs wurden zahlreiche Armenier im Osmanischen Reich beim Völkermord an den Armeniern systematisch vernichtet, und das armenische Siedlungsgebiet schrumpfte stark. Seitdem umfasst das Staatsgebiet den nordöstlichen Teil des ehemals viel größeren armenischen Siedlungsgebiets, das jedoch in der wechselvollen Landesgeschichte nur selten ein vereintes Reich bildete. Die Grenze zwischen der Türkei und der russischen Einflusssphäre wurde 1922 festgelegt. Die zur Sowjetunion gehörende Armenische Sozialistische Sowjetrepublik erlangte mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 ihre Unabhängigkeit. Die Gebiete westlich davon blieben für Armenien verloren. |
Erscheinungsort | Lyon |
Größe (cm) | 30,3 x 42 cm |
Zustand | Gebräunt |
Kolorit | koloriert |
Technik | Holzschnitt |
Nachdruck:
97.50 €
( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )