Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Wahrer Grundtriss der Statt und Festung Gülich, sampt den Aprochen, Batterie und Precehn……

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Artikel ID EUD2714
Stecher Merian Matthäus (1593-1650)
Matthäus Merian (1593 – 1650) d. Ältere,in Basel geboren, gilt als einer der bedeutendsten Kupferstecher und Verleger des 17. Jahrhunderts. Berühmt wurde Merian durch seine seit 1640 für Martin Zeilers Topographia Germaniae angefertigten Städteansichten, die von hohem dokumentarischen Wert sind. Hierzu schuf er für die ersten 12 Bände, 1012 Kupferstiche nach eigenen und fremden Vorlagen. Ebenfalls bekannt sind seine Illustrationen für das Theatrum Europaeum (5 Bde. mit 545 Kupferstichen). Die beiden genannten Werke wurde nach Merians Tod von seinen Söhnen Matthäus d. J. (1621-87) und Kaspar (1627-86) fortgesetzt. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch eine Tochter aus zweiter Ehe, die bekannte Pflanzen- und Insektenmalerin Maria Sibylla Merian. Merian ist ebenfalls als Buchillustrator und Autor von über 700 Einzelblättern mit topographischen Darstellungen zu nennen.
Titel Wahrer Grundtriss der Statt und Festung Gülich, sampt den Aprochen, Batterie und Precehn……
Zeit ca. 1670
Beschreibung Karte zeigt den Grundriß der Stadt Jülich, zwischen Aachen und Köln
Der erste schriftliche Bericht über das Gebiet wurde von seinem Eroberer Julius Cäsar verfasst. Die Gebiete westlich des Rheins wurden von den Eburonen besetzt und östlich des Rheins meldete er die Ubii (gegenüber von Köln) und die Sugambri im Norden. Die Ubii und einige andere germanische Stämme wie die Cugerni wurden später auf der Westseite des Rheins in der römischen Provinz Germania Inferior angesiedelt. Julius Cäsar eroberte die Stämme am linken Ufer, und Augustus errichtete zahlreiche befestigte Posten am Rhein, aber den Römern gelang es nie, am rechten Ufer einen festen Stand zu finden, wo die Sugambri mehrere andere Stämme wie Tencteri und Usipetes benachbart hatten. Nördlich des Sigambri und des Rheins befanden sich die Bructeri. Bis zum Ende des fünften Jahrhunderts hatte er alle Länder erobert, die früher unter römischem Einfluss gewesen waren. Bis zum achten Jahrhundert war die fränkische Herrschaft in Westdeutschland und Nordgallien fest etabliert, aber gleichzeitig wurde Westfalen im Norden von Sachsen übernommen, die nach Süden drängten. Als die Zentralmacht des Heiligen Römischen Kaisers schwächer wurde, spaltete sich das Rheinland in zahlreiche kleine, unabhängige, getrennte Wechselfälle und spezielle Chroniken auf. Preußen betrat den Rhein erstmals 1609 durch die Besetzung des Herzogtums Cleve und etwa ein Jahrhundert später wurden auch Obergulden und Moers preußisch. Im Basler Frieden 1795 wurde das gesamte linke Rheinufer nach Frankreich zurück abgetreten, und 1806 schlossen sich alle rheinischen Fürsten dem Rheinbund an. Nach dem Wiener Kongress erhielt Preußen das gesamte Rheinland, darunter das Großherzogtum Berg, die kirchlichen Wählerschaften Trier und Köln, die freien Städte Aachen und Köln sowie fast hundert kleine Herrschaften und Abteien. Die preußische Rheinprovinz wurde 1822 gegründet und Preußen hatte den Takt, sie in ungestörtem Besitz der liberalen Institutionen zu lassen, an die sie sich unter der republikanischen Herrschaft der Franzosen gewöhnt hatten. 1920 wurden die Bezirke Eupen und Malmedy nach Belgien verlegt (siehe Deutschsprachige belgische Gemeinschaft). Nach dem Wiener Kongress erhielt das Königreich Preußen eine große Fläche im westfälischen Raum und gründete 1815 die Provinz Westfalen. Die nördlichsten Teile des ehemaligen Königreichs, einschließlich der Stadt Osnabrück, waren Teil der Bundesländer Hannover und Oldenburg.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Größe (cm)24 x 31
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

28.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )