Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Victoria Prinzessin Friedrich Wilhelm von Preussen, Princess Royal von Grossbritannien, Königl. Hoheit.

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Artikel ID DKF0605
Stecher Twele L.
Titel Victoria Prinzessin Friedrich Wilhelm von Preussen, Princess Royal von Grossbritannien, Königl. Hoheit.
Zeit ca. 1860
Beschreibung Lithografie zeigt Victoria Princess Royal von Großbritannien und Irland. Vermählt am 25.1.1858 mit Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Friedrich III.   Prinzessin Viktoria Luise Adelheid Mathilde Charlotte von Preußen, Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg, Prinzessin von Hannover, Prinzessin von Großbritannien und Irland (13. September 1892 Potsdam; 11. Dezember 1980 in Hannover), war siebtes und jüngstes Kind und einzige Tochter Kaiserin Auguste Viktorias und Kaiser Wilhelms II.   Sie wurde ab 1904 von Elisabeth von Saldern, der späteren Äbtissin des evangelischen Damenstifts Kloster Stift zum Heiligengrabe, erzogen. Im Oktober 1909, dem Geburtstag ihrer Mutter Kaiserin Auguste Viktoria, wurde sie zum 2. Regimentschef des 2. Leibhusaren-Regiments, Standort Danzig-Langfuhr, ernannt; 1. Regimentschef war ihr Vater, Wilhelm II. Im April 1910, besuchten die junge Prinzessin und ihre kaiserlichen Eltern die erste Höhere Mädchenschule in Metz. Die Verlobung mit Prinz Ernst August III. von Hannover fand im Februar 1913 in Karlsruhe statt. Die Heirat am 24. Mai 1913 mit dem jüngsten Sohn des Kronprinzen von Hannover und Herzogs von Cumberland Ernst August bedeutete das Ende des seit 1866 bestehenden Konflikts zwischen hannoverschen Welfen und Hohenzollern. Dadurch fiel der Braunschweiger Herzogthron wieder an die Welfen. Die Hochzeit war eines der letzten Großereignisse im gesellschaftlichen Leben des europäischen Hochadels vor dem Ersten Weltkrieg; der Einzug des Paares in Braunschweig 1913 wurde umjubelt. Die Regentschaft war jedoch kurz und endete mit der Abdankung des Ehemanns im November 1918. Damit endete auch die Monarchie im Herzogtum Braunschweig. Bedeutende weitere Stationen nach dem Ersten Weltkrieg waren die Flucht aus Braunschweig, das Exil im oberösterreichischen Gmunden, die Rückkehr nach Blankenburg im Harz und schließlich die Flucht 1945 nach Schloss Marienburg bei Hannover. Nach dem Tod des Ehemanns kam es 1954 zum Konflikt mit ihrem Sohn Ernst August. Dabei ging es vor allem um die Apanage der Herzogin. Zum anderen wünschte Herzog Ernst August (IV.), seine Mutter möge sich entsprechend den Gepflogenheiten des Welfenhauses endgültig aus dem öffentlichen Leben zurückziehen und diese Tätigkeit dem jungen Herzogpaar überlassen, was seine energische und populäre Mutter nicht wollte. Sie blieb aktiv in vielen karitativen Vereinigungen sowie im Victoria-Luise-Frauenbund, verließ das Schloss im Dezember 1956 und zog in ein ihr vom „Braunschweiger Freundeskreis“ im Braunschweiger Ortsteil Riddagshausen zur Verfügung gestelltes Haus .Mit Rückhalt dieses Kreises war Viktoria Luise bis ins hohe Alter in zahlreichen Initiativen zur heimatlichen Traditionspflege tätig. 1965–1974 gelangte sie mit sieben Büchern über ihr Leben letztmals ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Im Herbst 1980 zog sie in ein Stift in Hannover.    
Erscheinungsort Berlin
Größe (cm)38 x 24
ZustandPerfekter Zustand
Koloritkoloriert
TechnikLithografie

Nachdruck:

45.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )