Türkey der Felsen Barpagey

  • Translation

Artikel ID AST348

Titel

Türkey der Felsen Barpagey

Beschreibung

Ansicht aus der Türkei

Zeit

ca. 1820

Stecher

Kunike Adolf Friedrich (1777-1838)

Adolf Kunike war 1804 Schüler der Wiener Akademie der bildenden Künste. Von 1808 bis 1810 studierte er die Historienmalerei in Rom. 1816 knüpfte Kunike in München Verbindung zu Alois Senefelder an. 1817 eröffnete er in Wien eine eigene lithografische Anstalt. Anfangs selbst künstlerisch tätig, beschränkte sich Kunike später auf die lithografische Vervielfältigung und auf die Leitung des eigenen Unternehmens, das zur Pflegestätte der Künstlerlithografie, vor allem des Porträts und der Landschaft wurde. Er gab Serienwerke heraus, zu deren bedeutendsten die Zwey hundert vier und sechzig Donau-Ansichten nach dem Laufe des Donaustromes von seinem Ursprung bis zu seinem Ausflusse in das Schwarze Meer ... zählt, welches Kunike in drei Auflagen 1820, 1824, 1826 herausgab. Die Mehrzahl der in diesem Werk erschienenen Bilder stammen von Jakob Alt.

Historische Beschreibung

Die Stadt Konstantinopel wurde von dorischen Siedlern aus dem griechischen Mutterland um 660 v. Chr. unter dem Namen Byzantion gegründet. Am 11. Mai 330 n. Chr. machte der römische Kaiser Konstantin der Große sie zu seiner Hauptresidenz, baute sie großzügig aus und benannte sie offiziell in Nova Roma um. In der Spätantike beanspruchte die Stadt auch den Rang als Neues Rom“. Sie war Hauptstadt des römischen und byzantinischen Reichs(330–1204 und 1261–1453), des lateinischen Reichs (1204–1261) und des osmanischen Reichs (1453–1922) . Es wurde 324 n. Chr. Im alten Byzanz als neue Hauptstadt des Römischen Reiches von Kaiser Konstantin dem Großen, nach dem es benannt wurde, wiedererweckt und am 11. Mai 330 eingeweiht. Nach dem Tod von Kaiser Konstantin wurde die Stadt offiziell in Constantinopolis umbenannt. Im 12. Jahrhundert war die Stadt die größte und reichste europäische Stadt und sie war maßgebend für die Förderung des Christentums während der römischen und byzantinischen Zeit. Nach dem Verlust seines Territoriums wurde das oströmische (byzantinische) Reich auf seine Hauptstadt und seine Umgebung reduziert und fiel schließlich 1453 an die Osmanen. Nach der muslimischen Eroberung war die ehemalige Bastion des Christentums der Osten Konstantinopels und verwandelte sich in die islamische Hauptstadt des Osmanischen Reiches, unter der es wieder florierte. Nach der Gründung der modernen Republik Türkei, dem Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches, wurde die Stadt 1923 in Istanbul umbenannt. Bei dem Namen Istanbul handelt es sich vermutlich um die türkische Abwandlung des altgriechischen. Diese Deutung erscheint schlüssig, denn wer in der Spätantike und im frühen Mittelalter im Oströmischen Reich umgangssprachlich „die Stadt“ sagte, meinte in der Regel Konstantinopel, das mit seinen fünfhunderttausend Einwohnern und seinen mächtigen Mauern, mit keiner anderen Stadt im weiten Umkreis verglichen werden konnte.

Größe (cm)29 x35
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritkoloriert
TechnikLithografie

Nachdruck:

30.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )