The discovery of North America 1492-1892.

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Artikel ID B0209

Titel

The discovery of North America 1492-1892.

Beschreibung

A CRITICAL, DOCUMENTARY, AND HISTORIC INVESTIGATION. WITH AN ESSAY ON THE EARLY CARTOGRAPHY OF THE NEW WORLD, INCLUDING DESCRIPTION OF TWO HUNDRED AND FIFTY MAPS OR GLOBES EXISTING OR LOST, CONSTRUCTED BEFORE THE YEAR 1536. Eine schöne Kopie dieses wichtigen Buches, eines der besten von Harrisse, und eine großartige Tour de Force. Diese großartige Arbeit deckt den Zeitraum von den Cabot-Reisen ab 1497 bis zu den vielen spanischen und portugiesischen Reisen des 16. Jahrhunderts ab. Grundlegend für die Arbeit sind die Aufsätze zur frühen Kartographie der Neuen Welt. Es gibt Beschreibungen von 250 Karten oder Globen, einschließlich vorhandener oder verlorener Beispiele, die vor 1536 erstellt wurden. Es gibt eine feine Chronologie, die einhundert Reisen nach Westen umfasst, die zwischen 1431 und 1504 projiziert, versucht oder durchgeführt wurden. Das Buch enthält auch biografische Berichte von dreihundert Piloten, die überquerte zuerst den Atlantik und eine reichhaltige Liste der ursprünglichen Namen amerikanischer Regionen, Berge, Inseln, Kaps, Golfe, Flüsse, Städte und Häfen. Eine großartige Arbeit, die eine erstaunliche Gelehrsamkeit und eine exzellente Präsentation von Text und Illustration beinhaltet. Die Bindung, der Textblock und die Gravuren sind alle in gutem Zustand.

Zeit

ca. 1892

Stecher

Harrisse Henry (1829-1910)

Henry Harrisse (1829 - 1910) war ein Schriftsteller, Rechtsanwalt, Kunstkritiker und amerikanischer Historiker, der Bücher über die Entdeckung Amerikas und geografische Darstellungen der Neuen Welt verfasst hat. Im Alter von achtzehn Jahren zog er mit seiner Familie von Russland oder Prag nach Amerika und nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an, wo er an der Universität von South Carolina studierte. Seine akademische Laufbahn begann er an der University of North Carolina, wo er Schriftstellerei, Philosophie und Recht unterrichtete.In den folgenden Jahren arbeitete er als Anwalt in Chicago und New York, bevor er seine schriftstellerische Laufbahn begann. Seinem Biographen Henri Cordier zufolge sind seine frühen Schriften Hippolyte Taine und Renan sowie der Analyse der metaphysischen Werke von Descartes gewidmet.Später in seinem Leben zog er nach Paris und wandte sich in seinen Studien den Ursprüngen des modernen Amerikas zu, einem Thema, dem er sehr zugetan war.Dies führte dazu, dass er sich mit den Aufzeichnungen über die Entdeckung Amerikas beschäftigte und ein umfangreiches kritisches und historisches Werk zu diesem Thema anfertigte.

Historische Beschreibung

Unter der Entdeckung Amerikas versteht man die erste Sichtung des amerikanischen Kontinents durch Seefahrer aus dem europäischen Zivilisationsraum. Obwohl bekannt ist, dass bereits um das Jahr 1000 Grænlendingar – unter Leif Eriksson – amerikanischen Boden betraten, gilt Christoph Kolumbus als Entdecker Amerikas, da erst nach seiner Entdeckung der Karibik im Oktober 1492 die kontinuierliche Erkundung und schließlich die Wahrnehmung der Landmasse Amerikas als Kontinent begann. Dieses Datum gilt als ein Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte. Derzeit wird als erster Europäer, der das amerikanische Festland in der Neuzeit erreichte, Giovanni Caboto angesehen, auch wenn es Hinweise auf frühere Entdecker wie Didrik Pining und João Vaz Corte-Real gibt. Als eigener Kontinent wurde Amerika erst 1507 vom Italiener Amerigo Vespucci erkannt und im selben Jahr von Martin Waldseemüller nach diesem als America benannt. Nach heutigen Erkenntnissen war Leif Eriksson der erste Europäer, der um das Jahr 1000 das amerikanische Festland betrat. Gemäß den „Vinland-Sagas“, die von den Entdeckungsfahrten der Grænlendingar berichten, benannten sie entdeckte Küstenabschnitte in Helluland, Markland und Vinland. Die Zuordnung dieser Gebiete ist umstritten und reicht von der Baffininsel und Labrador bis hin nach Neuschottland oder Massachusetts. Christoph Kolumbus stieß auf Amerika bei dem Versuch, Indien (bzw. Ostasien) durch Überquerung des Atlantischen Ozeans zu erreichen. Um die Jahreswende 1487/88 hatte der Portugiese Bartolomeu Diaz als erster Europäer die Südspitze Afrikas umsegelt; der weitere Weg nach Indien war aber bis 1498 unerforscht. Erste Kartografen wie Martin Waldseemüller ordneten die neu entdeckten Atlantikküstenabschnitte Amerikas schon einem neuen Kontinent „America“ zu, bevor der erste Beweis erbracht war, dass Amerika ein Kontinent ist. Diesen erbrachte am 25. September 1513, vormittags um elf Uhr, Vasco Núñez de Balboa nach einer verlustreichen Expedition durch Panama, als er als erster Europäer den Pazifik vom amerikanischen Festland aus erblickte. Die Kontinent-Eigenschaft hatte schon vor ihm Amerigo Vespucci postuliert, nachdem er durch genaue Beobachtungen deutliche Eigenheiten von Fauna und Flora Amerikas festgestellt hatte. Amerigo Vespucci berichtete, er sei schon im Juni 1497 in Mexiko gewesen.Damit wäre er vielleicht der erste christliche Europäer, der den amerikanischen Doppelkontinent betrat. Martin Waldseemüller, der sich hauptsächlich auf Vespucci und die mysteriöse Caveri-Karte berief, hatte schon erstaunlich genaue Vorstellungen von Mittelamerika und dem dahinterliegenden Ozean.

Erscheinungsort London / Paris
Größe (cm)29,5 x 25,5 cm
ZustandEinband aus Schweinsleder, Titel mit Goldprägung
Kolorits/w
TechnikHolzschnitt

Nachdruck:

184.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )