Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Province de Chen-Si

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Artikel ID ASC265
Stecher Haye, de la Guillaume-Nicholas (1725-1802)
Guillaume-Nicolas Delahaye (1725 - 1802)war das produktivste Mitglied der Graveuren Familie Delahaye (De-La-Haye) , die während des gesamten 18. Jahrhunderts in Paris tätig waren. Angesichts des Namens, den Delahaye wörtlich in "Den Haag" übersetzt, kann angenommen werden, dass es sich um französische Hugenotten handelte, die unter Androhung religiöser Verfolgung gezwungen waren, aus den Niederlanden zu fliehen. Er war der Sohn des Patriarchen Jean Baptiste Delahaye und der Bruder von Jean Baptistie Henri Delahaye. Die Delahaye-Familie wurde für viele der großen Kartographen des 18. Jahrhunderts in Paris graviert, darunter Jean-Baptiste Bourguignon d'Anville, Didier Robert de Vaugondy, Jean-Baptiste de Mannevillette und Jean-Nicolas Buache. Er wurde mit dem öffentlichen Amt des Premierministers Graveur du Roi ausgezeichnet und arbeitete an einer Reihe von Karten, die die Jagden des Königs in Versailles illustrierten. Guillaume arbeitete auch mit ausländischen Kartographen wie Tomas Lopez aus Madrid zusammen. Möglicherweise ist Delahayes bedeutendste Karte eine Landkarte zwischen Albemarle Sound und dem Eriesee, die für die Erinnerungen von Thomas Jefferson vorbereitet wurde. Er heiratete 1758. Delahaye starb in Charenton und wurde von seiner Tochter E. Haussard abgelöst. 1792 heiratete eine weitere Tochter, Antoinette Marie Delahaye (1773-1857), den Geographen Jean-Denis Barbie du Bocage.
Titel Province de Chen-Si
Zeit ca. 1760
Beschreibung Karte der Provinz Chen-Si in China.
Seit 1408 begann Kaiser Yongle die Stadt unter ihrem neuen Namen Beijing (Nördliche Hauptstadt) völlig neu zu erbauen. Er schuf unter anderem die Verbotene Stadt und den Himmelstempel, womit Yongle wichtige Elemente der Stadtentwicklung vorzeichnete. Im Jahre 1421 ernannte Yongle Peking zur neuen Hauptstadt der Ming-Dynastie. Während der nachfolgenden Qing-Dynastie (1644–1911) wurde die Stadt durch weitere Tempel und Paläste erweitert. Diese Periode war vom Aufstieg und Niedergang der Mandschu beziehungsweise der Qing-Dynastie gekennzeichnet. Verbotene Stadt: Sie befindet sich im Zentrum Pekings. Dort lebten und regierten bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Dynastien Ming und Qing. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt verwehrt – was den Namen Verbotene Stadt erklärt. Die Verbotene Stadt liegt am nördlichen Ende des Tian’anmen-Platzes. Die Verbotene Stadt stellt ein Meisterwerk der chinesischen Architektur dar. Ihre Anlage entsprach der Weltsicht der kaiserlichen Herrscher: ein annähernd rechtwinkliger Grundriss – ausgerichtet entsprechend dem Prinzip von Yin und Yang an der Nord-Süd-Achse – und die Verbotene Stadt als Machtsymbol des Kaisers in der Mitte. In ihr befanden sich unter anderem die Paläste der Herrscher. Die Dächer der meisten Hauptgebäude waren teilvergoldet und mit in Gelb, der Symbolfarbe des chinesischen Kaisers, glasierten Ziegeln gedeckt. Kein Gebäude in Peking durfte die Verbotene Stadt in der Höhe überragen.
Größe (cm)46 x 53
ZustandPerfekt
Koloritkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

45.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )