Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Peloponesus sive Morea. Auth. I. Laurenbergio.

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Artikel ID EUK4224
Stecher Janssonius Johann (1588-1664)
Johann Janssonius oder Jansson (1588 – 1664), Amsterdam, war ein Verleger und Kartograph und stellte auch Globen her. Janssonius führte die Herausgabe der Atlanten von Mercator-Hondius fort. Im Jahre 1612 heiratete er die Tochter Elisabeth von Jodocus Hondius (1563–1612). Da Hondius der Eigentümer der Druckplatten von G. Mercator war, arbeiten sie zusammen, nach Jodocus Hondius’ Tod mit seinen Söhnen Jodocus II und Henricus, an neuen Ausgaben des Atlasses von Mercator. 1633 erfolgte die Herausgabe des zweiten Bands des Atlasses. Dieser wird häufig bezeichnet als Mercator-Hondius-Janssonius. Das bedeutendste Werk von Jan Janssonius ist der Atlas Theatre du Monde, veröffentlicht 1639 in drei Bänden. Durch die ständigen Ergänzungen hat der Atlas im Jahre 1662 elf Bände. Er entwickelte sich zum schärfsten Konkurrenten von Joan Blaeus (1596–1673) Werk Theatrum Orbis Terrarum. Nach dem Tod von Jansson wurde die Gesellschaft von seinem Schwager Waesberg weitergeführt. 1694 wurden die Druckplatten von Janssonius von Peter Schenk (ca. 1660–1711) erworben.
Titel Peloponesus sive Morea. Auth. I. Laurenbergio.
Zeit ca. 1660
Beschreibung
Karte zeigt den Peloponnes und die Region Attika mit Athen, die Inseln Kefalonis, Zakyntos und Kythira. Mit zwei prachtvollen Kartuschen und Schiffsstafagen.

Aus Jansson's "Atlantis majoris" in Amsterdam.
Der Name ist von der mythologischen Gestalt Pelops hergeleitet, der ein Sohn des sagenhaften Königs Tantalos war. Der zweite Teil des Namens ist das griechische Wort für „Insel“ (νήσος nisos, in altgriech. Aussprache nēsos). Wörtlich bedeutet der Name also „Insel des Pelops“. Im Griechischen ist das grammatische Geschlecht des Namens weiblich; im Deutschen hat sich kein einheitlicher Gebrauch durchgesetzt. Laut Brockhaus heißt es „der Peloponnes“ oder fachsprachlich „die Peloponnes“, wie etwa im Lexikon des Mittelalters. Im Mittelalter war für die Peloponnes die italienische Bezeichnung Morea (wahrscheinlich „Maulbeerbaum“) geläufig, eine Bezeichnung, die sich im 10. Jahrhundert nur auf die westliche Peloponnes bezog, jedoch ab dem Beginn des 13. Jahrhunderts auf die gesamte Halbinsel ausgeweitet wurde.
Erscheinungsort Amsterdam
Größe (cm)45,5 x 54 cm
ZustandFalz oben und unten Fehlstelle ergänzt
Koloritkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

78.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )