Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Partie meridionale du Piemont du Monferrat par Guillaume de L´Isle de l´Academie R. des Siences

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Artikel ID EUI2646
Stecher Dezauche/de l´Isle, J.A. / Guillaume (1626-1757)
J. A. Dezauche war ein Nachfolger von Guillaume De L'Isle und Philipe Buache. Guillaume De L´isle (1626- 1757) in Paris, war ein französischer Kartograph. 1702 wurde er Mitglied der Pariser Académie des sciences, erhielt dazu den Titel eines königlichen Geographen und von Ludwig XIV. den Auftrag, seinen Urenkel (späterer König Ludwig XV.) in der Erdkunde zu unterrichten. Im Auftrag Peters des Großen lieferte er eine große Karte des Kaspischen Meeres, dessen wahre Lage und Gestalt erst dadurch bekannt wurde. De L ´isle war der erste, der eine wissenschaftlich vergleichende Geographieschuf, indem er bei seinen Werken auch Reiseberichte und die Werke von Naturforschern mit einbrachte. Er gab zahlreiche Landkarten heraus, die sich durch Eleganz und Schärfe von den früheren Karten unterschieden. Sein Vater Claude De L´isle (1644?1720) war ebenfalls ein Kartograph, Historiker und Geograph. Sein Bruder Joseph Nicolas De L´isle (1688?1768), ein bekannter Astronom. Sein jüngster Bruder Louis De l'Isle de la Croyère (1690?1741) war ebenfalls Astronom und Teilnehmer der von Vitus Bering geleiteten Großen Nordischen Expedition.
Titel Partie meridionale du Piemont du Monferrat par Guillaume de L´Isle de l´Academie R. des Siences
Zeit ca. 1750
Beschreibung Karte zeigt Nord-Westitalien mir Piemont, mit Teilkarte von Nizza
Seit dem Mittelalter wird Norditalien von bemerkenswerten Handelsstädten geprägt, die sich ausgehend vom Veroneser Bund im Lombardenbund gegen Kaiser Barbarossa zusammenschlossen. In jener Epoche wurden in Norditalien einige Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und des Bankwesens, wie die doppelte Buchführung erschaffen. In vorrömischen Jahrhunderten wurde es von verschiedenen Völkern bewohnt. Darunter die Liguren, die alten Veneti, die durch ihren Handel mit Bernstein und die Zucht von Pferden gedieh. Die Etrusker, die Norditalien von der Toskana aus kolonisierten .Die Stadt Bologna wurde gründet. Später, ab dem 5. Jahrhundert v. Chr., wurde das Gebiet von keltisch-gallischen Stämmen besetzt. Diese Menschen gründeten mehrere Städte wie Turin und Mailand und dehnten ihre Herrschaft von den Alpen bis zur Adria aus. Ihre Entwicklung wurde durch die römische Expansion in der Poebene ab dem 3. Jahrhundert vor Christus gestoppt. Nach Jahrhunderten des Kampfes wurde 194 v. Chr. Das gesamte Gebiet des heutigen Norditalien zu einer römischen Provinz mit dem Namen "Gallia Cisalpina". Die römische Kultur und Sprache überwältigte die frühere Zivilisation in den folgenden Jahren, und Norditalien wurde mit dem Bau einer Vielzahl von Straßen und der Entwicklung von Landwirtschaft und Handel zu einem der am weitesten entwickelten und reichsten Gebiete der westlichen Hälfte des Reiches. Nach dem Untergang des westlichen Reiches litt Norditalien stark unter der Zerstörung durch die Migration der germanischen Völker und des Gotischen Krieges. Im 10. Jahrhundert war Norditalien formell unter der Herrschaft des Heiligen Römischen Reiches, war jedoch in eine Vielzahl kleiner, autonomer Stadtstaaten, der mittelalterlichen Gemeinden und der Seerepublik unterteilt. Das 11. Jahrhundert markierte einen bedeutenden Aufschwung in der norditalienischen Wirtschaft. Aufgrund verbesserter Handels- und Agrarinnovationen blühte auch die Kultur auf. Viele Universitäten wurden gründet, so die Universität Bologna, die älteste Universität Europas. Am Ende wurde 1454 ein Kräfteverhältnis erreicht, wobei der Frieden von Lodi und Norditalien auf eine kleine Anzahl regionaler Staaten aufgeteilt wurde. Die mächtigsten waren die Herzogtümer Savoyen, Mailand, Mantua, Ferrara und die Republiken Genua und Venedig, die seit dem 14. Jahrhundert seinen Einfluss auf das Festland auszudehnen begann. Im 15. Jahrhundert wurde Norditalien zu einem der Zentren der Renaissance, deren Kultur und Kunstwerke hoch angesehen waren. Nachdem die Französische Revolution im späten 18. Jahrhundert Norditalien von den französischen Armeen erobert worden war, wurden unter Napoleon etliche Republiken gegründet, jedoch 1805 ein neues Königreich Italien, das aus ganz Norditalien außer dem Piemont bestand und an Frankreich angeschlossen war, mit Mailand als Hauptstadt und Napoleon als Staatsoberhaupt. Auf dem Wiener Kongress wurde das Königreich Sardinien wiederhergestellt und durch die Annexion der Republik Genua erweitert, um es als Barriere gegen Frankreich zu stärken. Der Rest Norditaliens war unter österreichischer Herrschaft, entweder direkt wie im Lombardo-venezianischen Königreich oder indirekt wie in den Herzogtümern Parma und Modena. Bologna und Romagna wurden dem päpstlichen Staat übergeben.
Erscheinungsort Paris
Größe (cm)49 x 64
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

63.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )