Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

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Artikel ID DKP0828
Stecher Rode Christian Bernhard (1735-1797)
Christian Bernhard Rode ( 1725 - 1797 ) war ein Berliner Historienmaler in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er gehörte zu den bedeutenden Künstlern des Friderizianischen Rokoko und stand in enger Verbindung zu den bestimmenden Persönlichkeiten der Berliner Aufklärung und zu deren Gedankengut, das er durch seine Werke zu verbreiten suchte.Seit 1756 war Rode Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 1783 wurde er als Nachfolger Le Sueurs zum Direktor der Akademie berufen. Sein langjähriger Freund Daniel Chodowiecki, ebenfalls Akademiemitglied, hatte die Ernennung entschieden unterstützt. Er und seine Kollegen an der Akademie erhofften sich von diesem Wechsel eine Neubelebung der Institution, die in den Jahrzehnten zuvor an Bedeutung verloren hatte – der sparsame „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. hatte kaum Interesse an Kunst und Kultur, sein Nachfolger Friedrich II. (Friedrich der Große) orientierte sich fast ausschließlich an französischen Vorbildern. Trotz wiederholter Eingaben an den König mit dem Versuch, ihn für eine Neuordnung der Akademie zu gewinnen, konnte Rode nichts Wesentliches erreichen. Schließlich übernahm Chodowiecki selbst wichtige Posten an der Akademie. An deren Reform von 1790, nun unter der Herrschaft von Friedrich Wilhelm II., war er maßgeblich beteiligt. 1797, nach Rodes Tod, wurde er dessen Nachfolger auf dem Posten des Direktors.
Titel no title
Zeit ca. 1770
Beschreibung Ansicht zeigt ein Porträt von Friedrich dem Großen. Gezeichnet von Christian Bernhard Rode, Berlin.
Größe (cm)44,5 x 29,5 cm
ZustandRiß am rechten Rand fachmännisch restauriert
Kolorits/w
TechnikTuschezeichnung

Nachdruck:

180.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )