Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Namkun. of. ou Nankang.

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Artikel ID ASC1098
Stecher Ogilby John (1600-1676)
John Ogilbys Karriere als Verleger und Drucker vollzog sich schrittweise. Die Erstauflagen seiner Vergil- und Äsop-Übertragungen wurden noch von John und Andrew Crook verlegt, die beide für die mäßige Qualität ihrer Druckwerke bekannt waren. Seine im Jahr 1654 gedruckte Ausgabe der Werke Vergils war dann allerdings schon ein Prachtband, von dem Ogilby jubelnd schrieb, er sei „der schönste, dessen sich die englische Druckkunst bisher rühmen könne“. Finanziert hatte Ogilby den Druck der aufwändigen Vergil-Ausgabe mit einer bis dahin noch kaum bekannten Methode, der Subskription. Zur Illustration des Werkes ließ er einhundert ganzseitige Kupferstiche nach Entwürfen des renommierten Malers Francis Cleyn anfertigen. Subskribenten konnten sodann jeden einzelnen Stich gegen Bezahlung mit ihrem Namen, Rang und Wappen am unteren Bildrand versehen lassen und auf diese Weise ihre Kunstliebe demonstrativ zur Schau stellen. Auf diese Weise konnte Ogilby nicht nur die hohen Herstellungskosten begleichen, sondern auch die Eitelkeit seiner Subskribenten zufriedenstellen. Die Finanzierung von Verlagsprojekten durch Subskription war zu jener Zeit noch neu und wenig erprobt – neben dem Londoner Verleger Richard Blome gehört Ogilby zu den Pionieren der Subskription im englischen Verlagsgeschäft des 17. Jahrhunderts . John Ogilbys -Arnold Montanus ( 1625 -1683 ) 1673 erschien Montanus' Werk De Nieuwe en Onbekende Weereld (Die Neue und unbekannt Welt), das zunächst durch den niederländischen Arzt und Historiker Olfert Dapper (Amsterdam) und später von John Ogilby (Amsterdam) verlegt wurde. Auch dieses Werk ist eine Fundgrube für Materialien zu Amerika. Es enthält unter anderem Karten von Virginia, Carolina, Neu England, America (mit Kalifornien als Insel), den Bermudas, Brasilien, Peru, Venezuela, Chile, Paraguay. Unter den Kupferstichen finden sich eine frühe Ansicht von New York, des Weiteren Ansichten von Mexiko, Carolina, Terceira, Puerto Rico (Porto Rico), Santo Domingo, Havanna, St. Augustine / Florida, St. Martin, Campeche, Acapulco, Cartagena, Trujillo in Honduras, Callao de Lima, Bay de Todos os Sanctus in Bahia / Brasilien, San Salvador, Tamaraca, Olinda de Phernambuco und Mauritsstaad (Mauritiopolis).
Titel Namkun. of. ou Nankang.
Zeit ca. 1673
Beschreibung Ansicht der Stadt Nanking mit vorgelagerten Schiffen, China. Nachdem Kaiser Yongle die Hauptstadt 1421 nach Peking („Nördliche Hauptstadt“) verlegt hatte, gab er Yingtian erstmals ihren heutigen Namen Nanjing, was mit „Südliche Hauptstadt“ übersetzt werden kann. Während der Qing-Dynastie trug die Stadt den Namen Jiangning  und diente als Regierungssitz des Vizekönigs von Liangjiang. Nanjing ist der historische Schauplatz der (erzwungenen) Öffnung des „Reiches der Mitte“ zum Westen mit dem Vertrag von Nanjing (1842), der den Niedergang Chinas einläutete.
Erscheinungsort London
Größe (cm)18,5 x 28,5
ZustandRiß unten fachmännisch restauriert
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

48.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )