Adina Sommer
Antike und zeitgenössische Kunst
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Metz.
| Artikel ID | EUF5629 |
Titel | Metz. |
Beschreibung | Detaillierte Vogelperspektive der Stadt Metz in Lothringen mit Titel, Wappenkartusche, Windrose und Index von 1 - 48. |
| Zeit | ca. 1643 |
Stecher | Merian Matthäus (1593-1650) |
Matthäus Merian (1593 – 1650) d. Ältere,in Basel geboren, gilt als einer der bedeutendsten Kupferstecher und Verleger des 17. Jahrhunderts. Berühmt wurde Merian durch seine seit 1640 für Martin Zeilers Topographia Germaniae angefertigten Städteansichten, die von hohem dokumentarischen Wert sind. Hierzu schuf er für die ersten 12 Bände, 1012 Kupferstiche nach eigenen und fremden Vorlagen. Ebenfalls bekannt sind seine Illustrationen für das Theatrum Europaeum (5 Bde. mit 545 Kupferstichen). Die beiden genannten Werke wurde nach Merians Tod von seinen Söhnen Matthäus d. J. (1621-87) und Kaspar (1627-86) fortgesetzt. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch eine Tochter aus zweiter Ehe, die bekannte Pflanzen- und Insektenmalerin Maria Sibylla Merian. Merian ist ebenfalls als Buchillustrator und Autor von über 700 Einzelblättern mit topographischen Darstellungen zu nennen. | |
Historische Beschreibung | Das überwiegend von keltischen Stämmen besiedelte Gebiet um die Mosel wurde in den Jahren 58 bis 51 v. Chr. von Gaius Iulius Caesar im Gallischen Krieg erobert und später Teil der römischen Provinz Gallia Belgica. Aus einer Dreiteilung des Fränkischen Reichs entstand 843 das Lotharii Regnum, das nach seinem König benannte „Reich des Lothar“ oder Lotharingien.Es lag in der Mitte zwischen dem Ost- und dem Westfränkischen Reich und erstreckte sich ursprünglich als langgestrecktes Territorium vom Mittelmeer bis zur Nordsee. 870 wurde das Gebiet wieder zwischen dem Ost- und Westfränkischen Reich aufgeteilt. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches wurde Metz fränkisch und später Hauptstadt des merowingischen Teilreichs Austrasien. Im Hochmittelalter entwickelte sich Metz zu einer wohlhabenden freien Reichsstadt im Heiligen Römischen Reich, geprägt von Handel, Kirchenbau und Stadtmauern. 1552 wurde Metz von Frankreich besetzt und später im Westfälischen Frieden (1648) endgültig französisch. Die Stadt blieb jedoch kulturell und sprachlich lange vom Deutschen beeinflusst. |
| Besonderheiten | Aus der "Topographia Gallia" |
| Erscheinungsort | Frankfurt am Main |
| Größe (cm) | 27,5 x 35,5 cm |
| Zustand | Riß am äußeren Rand fachmännisch restauriert |
| Kolorit | koloriert |
| Technik | Kupferstich |


