Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Mappa Geographica Graeciae Septentrionalis Hodiernae sive Provinciarum Macedoniae, Thessaliae et Albaniae

  • Translation

Original:

390.00 €

Anfrage

Artikel ID EUK4397
Stecher Homann Erben (1724-1780)
Johann Baptist Homann starb am 1. Juli 1724. Sein Unternehmen ging auf seinen Sohn Johann Christoph Homann (1703–1730) über. Er setzte seine beiden Geschäftsführer, Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung ein. Nach seinem Tod wurde das Unternehmen unter dem Namen -Homanns Erben- (auch „Homannsche Erben“ oder „Homännische Erben“, franz. Heritiers de Homann, lat Homannianos Heredes) fortgeführt. In der Mitte des 18. Jahrhunderts waren weiterhin renommierte Gelehrte wie z.B. Johann Michael Franz, Tobias Mayer, Johann Gabriel Doppelmayr, Georg Moritz Lowitz, Johann Hübner und Johann Gottfried Gregorii für das Unternehmen tätig. Die lange und wechselvolle Erfolgsgeschichte des Branchenprimus endete erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo.
Titel Mappa Geographica Graeciae Septentrionalis Hodiernae sive Provinciarum Macedoniae, Thessaliae et Albaniae
Zeit ca. 1770
Beschreibung
Karte zeigt gesamt Mazedonien und Albanien mit zwei Titelkartuschen.

Das antike Griechenland, welches über das Gebiet des heutigen Staates nach Kleinasien reichte, wird als Wiege Europas bezeichnet. Nach 395 war es Bestandteil des von griechischer Sprache und Kultur dominierten byzantinischen Reiches. Nach der Eroberung Konstantinopels durch Kreuzfahrer im Vierten Kreuzzug (1204) war die Macht des byzantinischen Staates gebrochen, das Gebiet zerfiel in Nachfolgestaaten wie das Königreich Thessaloniki, das Fürstentum Achaiaund einige weitere sowie in mehrere byzantinisch geprägte griechische Staaten. Mit der Rückeroberung Konstantinopels durch den nikaiischen Kaiser Michael VIII. 1261, gründete die Dynastie der Palaiologen das Byzantinische Reich erneut, konnte aber nur einen Teil Griechenlands erobern und verlor einige Gebiete an das Serbische Reich. Begünstigt durch die Schwäche des Byzantinischen Reiches konnten Truppen des Osmanischen Reichs zwischen 1359 und 1451 den größten Teil Griechenlands erobern. Mit dem Fall Mistras 1460 war die letzte unabhängige griechische Herrschaft im heutigen Griechenland von den Osmanen erobert. In den folgenden Jahrhunderten dehnten die Osmanen ihren Staat auf das gesamte griechische Gebiet mit Ausnahme der Ionischen Inseln aus.
Erscheinungsort Nürnberg
Größe (cm)44 x 56,5 cm
ZustandPerfekter Zustand
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

58.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )