Ludwig I Koenig von Bayern, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben

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Artikel ID DKF1177

Titel

Ludwig I Koenig von Bayern, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben

Beschreibung

Darstellung von König Ludwig I. auf seinem Thron. Umrandet mit dekorativen Bilderrahmen mit den Wappen von Bayern und seiner Herzogthümern. Darüber auf einem Kissen die Krone, ein Schwert und ein Zepter. Das populäre Bildnis Ludwigs I. (1786–1868) diente als Amtsstubenporträt. Es fand in allen Landesteilen Verbreitung und sollte eine königstreue Gesinnung fördern. Das Gemälde, ein Kniestück, zeigt König Ludwig I. in Uniform sitzend mit einem Schriftdokument in seiner Linken. Neben König Ludwig steht links ein Tisch, auf dem ein Tuschegefäß, mehrere Bögen Papier sowie eine Feder auszumachen sind. Nach em Originalgemälde von Gottlieb Bodmer (1804-1837).

Zeit

ca. 1850

Stecher

Hanfstaengl Franz (1804-1877)

Franz Seraph Hanfstaengl (1804- 1877) München war ein deutscher Maler, Lithograf und Fotograf. Franz Hanfstaengl entstammte einer alteingesessenen Bauernfamilie aus Baiernrain bei Tölz und kam 1816 auf Empfehlung des Dorfschullehrers in die Zeichenklasse der von Hermann Josef Mitterer geführten Feiertagsschule in München. Er wurde in Lithografie ausgebildet, hatte Kontakt zu Alois Senefelder und studierte 1819–25 an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München. ine eigene lithografische Anstalt, die er bis 1868 leitete und der er 1853 eine Kunstdruckerei angliederte. 1835–52 stellte Hanfstaengl rund 200 lithografische Reproduktionen von Meisterwerken der Dresdner Gemäldegalerie her und veröffentlichte diese in einer Mappe. Unter seinem Namen wurde die von ihm 1833 gegründete Anstalt als Kunstverlag über seinen Tod hinaus bis 1980 weitergeführt. Diesen Betrieb professionalisierte ab 1868 der kaufmännisch und überseeisch tätige Sohn Franz Hanfstaengls, Edgar. Dessen massenhafte Vervielfältigung von Kunst ironisierte der Schriftsteller Thomas Mann in seiner 1902 erschienenen Novelle Gladius Dei, indem er ihn und seine „Reproduktionsindustrie“ als „Kunsthandlung Blüthenzweig“ beschrieb. Die Grabstätte von Hanfstaengl befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof in München.

Erscheinungsort München
Größe (cm)71,5 x 49,7 cm
ZustandFehlstellen unten fachmännisch ergänzt und Risse restauriert
Koloritaltkoloriert
TechnikLithografie

Nachdruck:

93.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )