Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Jerusalem, from the South.

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Artikel ID ASP1247
Stecher Brooks,Day & Son Vincent
Die Firma William Day, später Day & Son, wurde als eine der größten und bekanntesten lithografischen Firmen des zweiten Drittels des neunzehnten Jahrhunderts beschrieben. Vincent Brooks, Day & Son war eine große britische Lithografiefirma, die am bekanntesten für die Reproduktion der wöchentlichen Karikaturen ist, die im Vanity Fair Magazin veröffentlicht wurden. Das Unternehmen wurde 1867 gegründet, als Vincent Brooks den Namen, den guten Willen und einen Teil des Eigentums von Day & Son Ltd kaufte, das in diesem Jahr liquidiert worden war. Die Firma reproduzierte Kunstwerke und Illustrationen und druckte viele der legendären Londoner U-Bahn-Plakate der zwanziger und dreißiger Jahre, bevor sie 1940 aufgelöst wurde. Vincent Brooks konsolidierte nun das neue kombinierte Geschäft in den Räumlichkeiten der Day & Son's Gate Street. Ein späterer Nachruf, der in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurde, lobt Vincent Brooks 'Umgang mit der Situation und erklärt, dass "die Art und Weise, wie er die beiden Unternehmen zusammenbrachte, um seine Energie und Erfahrung ein zu bingen, und dass seine Art und Weise und sein freundliches Wesen ein harmonisches Ganzes bildete."
Titel Jerusalem, from the South.
Zeit ca. 1855
Beschreibung
Gesamtansicht der Stadt Jerusalem vom Süden aus gesehn, Israel. Im Vordergrund eine dekorative figürliche Staffage. Nach dem Maler David Roberts, RA (geb. 1796 Stockbridge, gestorben1864 London).
 
 Jerusalem: Die Altstadt ist in das muslimische, jüdische, christliche und armenische Viertel gegliedert und von einer Mauer umgeben. Im Jahre 1516 besiegte die Osmanische Armee unter der Führung Sultan Selim I. (1470–1520) die Mamluken in Syrien. In weiterer Folge wurde Ägypten und Arabien durch die Osmanen erobert. Jerusalem wurde zum Verwaltungssitz eines osmanischen Sandschaks (Regierungsbezirk). Die ersten Jahrzehnte der türkischen Herrschaft brachten Jerusalem einen deutlichen Aufschwung. Nach 1535 ließ Sultan Süleyman I. (1496–1566) die Befestigungen der Stadt in zum Teil veränderter Linie erneut errichten, so wie sie gegenwärtig zu sehen sind. Durch diese Mauern erhielt die Altstadt ihre heutige Struktur. Die viel zu großen neuen Mauern um den heiligen Symbolort sollten für die neue Herrschaft ein Zeichen setzen. Jerusalem gewann in der Folgezeit viel an Bedeutung. Die osmanische Verwaltung war sich uneinig in ihrer Haltung gegenüber den Juden sowie Christen und schwankte zwischen Gewaltherrschaft und Toleranz.
Erscheinungsort London
Größe (cm)15,5 x 21 cm
ZustandPerfekter Zustand
Koloritaltkoloriert
TechnikLithografie

Nachdruck:

14.25 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )