In West-Indien. Seilerne Brücken.

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Artikel ID AMS1657

Titel

In West-Indien. Seilerne Brücken.

Beschreibung

Abbildung zeigt in Ecuador eine Brücke aus Seilen über den Strom Chiovo vom Hügel Huaynacapac aus. Über diese Brücke zog ein gewalatiges Kriegsheer, geschickt vom König Huayna Capac. Rückseite zeigt eine königliche Bestattungszeremonie. Buch Seite 81/82.

Zeit

ca. 1628

Stecher

Bry, de - Merian Theodor D. - Matthäus (1528-1598)

1631 veröffentlichten Matthäus Merian und Johann Ludwig Gottfried mit der „Historia Antipodum“ eine stark gekürzte, einbändige Fassung der 14-bändigen Amerika-Reihe von Theodor De Bry. Nach De Brys Tod führten seine Söhne das Werk weiter. Merian, ein begabter Kupferstecher, heiratete später eine Tochter De Brys und arbeitete mit Gottfried zusammen.Die „Historia Antipodum“ fasst zahlreiche Reiseberichte neu strukturiert in drei Kapiteln zusammen: über Natur, Entdeckungsreisen und aktuelle koloniale Entwicklungen. Merian und Gottfried überarbeiteten die Inhalte tiefgreifend – Berichte wurden zusammengeführt, Illustrationen in den Text integriert. Besonders prägend war ihre Darstellung der Natur und Kulturen der Neuen Welt, basierend u. a. auf José de Acostas Werk. Das Buch war eines der ambitioniertesten Werke frühneuzeitlicher Reiseliteratur.

Historische Beschreibung

Santiago wurde am 1541 von Pedro de Valdivia unter dem Namen „Santiago del Nuevo Extremo“ gegründet. Der Name sollte an die spanische Wallfahrtsstadt Santiago de Compostela erinnern. Im selben Akt wurde die Umgebung zur Provinz „Nueva Extremadura“ erhoben. Die Zeremonie fand auf dem Hügel Cerro Santa Lucía  statt, der heute ein Park am Rande des historischen Zentrums ist. Valdivia wählte den Ort, weil der Río Mapocho hier eine größere Insel bildete. Diese Lage war günstig, um die Stadt gegen die Angriffe der Mapuche zu verteidigen. Nach dem Fall von Concepción 1555 marschierten die Mapuche erneut auf Santiago zu. Sie zogen sich allerdings überraschend nach der Zerstörung der Festung Peteroa zurück, da sie einen stärkeren spanischen Angriff erwarteten. Die ersten Gebäude Santiagos wurden mit Hilfe von Picunche-Indianern errichtet. Ein weiter südlich verlaufender Arm des Río Mapocho wurde später trockengelegt und zur Hauptstraße Alameda umgewandelt . Der Begriff Alameda stammt von álamo, einer in Zentralchile verbreiteten Pappel, also vergleichsweise einer Allee. 1778 wurde die erste Brücke über den Río Mapocho gebaut, die Brücke Puente Cal y Canto, diese verband den außenliegenden Stadtteil La Chimba mit dem Zentrum.

Besonderheiten Erstmalig erschienen im 6. Buch von Th. De Bry/Benzoni Girolamo, 1597
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Größe (cm)29 x 19,5 cm
ZustandRand rechts fachmännisch erweitert, Druck ergänzt
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

63.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )