Il Ducato die Meklenburgo che e parte della Bassa Sassonia,..

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Artikel ID EUD5687

Titel

Il Ducato die Meklenburgo che e parte della Bassa Sassonia,..

Beschreibung

Karte zeigt das Herzogtum Mecklenburg, Schwerin, Herzogtum Rostock mit der Stadt Ribnitz und die Halbinsel Darß. Des Weiteren ein Titelbanner und eine Kartusche mit Wappendarstellung des Kardinals Ciacomo Franzoni.

Zeit

ca. 1692

Stecher

Cantelli da Vignola/Rossi G. / G. G. (1680-)

Giacomo Cantelli (Vignola 1643- Modena 1695. Giacomo Cantelli wurde 1643 in der Nähe von Vignola Montorsello geboren. Getauft auf dem Familiennamen Betti, des alten Geschlechts der Familie von Vignola. Der Name Cantelli, von einem Spitznamen abgeleitet, wurde ihm von seinem Vater nach der Geburt gegeben. Er studierte Literatur in Bologna und am Ende der Studien wurde er als Sekretärin vom Marquis von Ferrara Obizzi engagiert. Später zog er nach Venedig und machte sich als Geograph einen Namen. Er reiste nach Paris, wahrscheinlich als Begleiter eines Französisch-Botschafter aus Venedig der an den Hof von Louis XIV zurückkehrte. In der Hauptstadt Frankreichs war er in Kontakt mit den Kartographen Guillaume Sanson (Sohn von Nicolas Sanson), Jacques-André Duval und Michel-Antoine Baudrand. Nach seiner Rückkehr aus Paris wurde er Sekretär des Grafen Rinieri Marescotti in Bologna. Er bereiste Italien u.a. Rom, wo er den Verleger Giovanni Giacomo De Rossi kennen lernte, der im Jahre 1672 begann, seine Karten zu veröffentlichen. Seine ersten Veröffentlichungen waren die Karten des Heiligen Landes, des Königreichs Persien und einige Teile des Osmanischen Reiches. Von Giovanni Giacomo De Rossi In 1680 und 1681 erschienen erstmals im Atlas Mercury Geographic , in Rom. die Karten der oberen und unteren Lombardia. Diese Arbeiten zeigen einen großen Einfluss auf die Kunst von Giovanni Antonio Magini. die Kunstvon Giovanni Antonio Magini.

Historische Beschreibung

Der Name Mecklenburg („Mikelenburg“) taucht erstmals in einer Urkunde des Jahres 995 auf. Er bezeichnete damals die slawische Burg Mecklenburg (Wiligrad) im heutigen Dorf Mecklenburg bei Wismar und bedeutet so viel wie „Große Burg“. Die Geschichte Mecklenburgs umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der deutschen Region Mecklenburg von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sie setzt mit der ersten nacheiszeitlichen Besiedlung ab etwa 10.000 v. Chr. ein. Auf diese Jäger, Fischer und Sammler folgten im 4. Jahrtausend bäuerliche Kulturen. Im frühen Mittelalter war Mecklenburg von Slawen besiedelt nud es begann die dauerhafte Eingliederung Mecklenburgs in das Heilige Römische Reich, die nur durch die Zeit dänischer Besetzung von 1180 bis 1227 unterbrochen wurde. Ab 1200 zogen deutsche Siedler aus Westfalen, Niedersachsen, Friesland und Holstein ins Land. Um 1219 tritt erstmals der Stierkopf als mecklenburgisches Wappen auf. Im hohen Mittelalter lag Mecklenburg im Einflussbereich der Hanse. Nachdem unter Führung Lübecks Ende des 13. Jahrhunderts die deutsche Hanse entstanden war, schlossen sich schon bald die mecklenburgischen Städte Rostock und Wismar dem mächtigen Handelsbündnis an. Zwischen 1628 und 1630 wurden die Obotriten-Herzöge im Dreißigjährigen Krieg durch Kaiser Ferdinand II. abgesetzt und sein Feldherr Wallenstein mit Mecklenburg belehnt. Im Jahr 1713 kam es zum Konflikt zwischen Herzog Karl Leopold, dem Regenten des Landesteils Schwerin, und den mecklenburgischen Landständen, der bis 1717 andauerte. Nach Klagen der mecklenburgischen Landstände vor dem Kaiser gegen Karl Leopolds Rechtsbrüche und autokratische Bestrebungen wurde durch Kaiser Karl VI. 1717 die Reichsexekution gegen den Herzog verhängt. Als langfristige Folgen der Reichsexekution entfielen im Landesteil Mecklenburg-Schwerin größere Gebiete durch Verpfändung von acht Ämtern an den Kurfürsten von Hannover und von vier Ämtern an den preußischen König. Nach langem Ringen schloss Christian Ludwig II. 1755 mit den Ständen den Landesgrundgesetzlichen Erbvergleich ab, der im Anschluss durch Adolf Friedrich IV. und seine Mutter ratifiziert wurde. Dieser Erbvergleich führte zur weiteren Festigung der Macht der mecklenburgischen Ritterschaft und konservierte die Rückständigkeit des Landes bis zum Ende der Monarchie in Mecklenburg (1918). Das Land Mecklenburg war damit bis 1918 ein Fürstentum und wurde mit nur zweijähriger Unterbrechung von seiner Eingliederung ins Heilige Römische Reich bis 1918 immer von demselben Herrschergeschlecht, den Obodriten, regiert. Heute bildet Mecklenburg die westlichen zwei Drittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Geschichte von Mecklenburg-Vorpommern als politische Einheit beginnt 1945 durch die Vereinigung des Landes Mecklenburg (die historischen Landesteile Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz) mit dem bei Deutschland verbliebenen Teil Vorpommerns (ohne Stettin). Die Regionen des Landes hatten zuvor über Jahrhunderte hinweg eine weitgehend eigenständige Geschichte durchlaufen. Im Zuge einer Verwaltungsreform in der DDR wurde das Land 1952 aufgelöst und auf drei Bezirke (Rostock, Schwerin, Neubrandenburg) aufgeteilt. Das Land Mecklenburg-Vorpommern wurde 1990 mit neuem Gebietszuschnitt neu gegründet und mit der Wiedervereinigung zu einem Land der Bundesrepublik Deutschland.

Erscheinungsort Modena
Größe (cm)44 x 58 cm
ZustandFalz oben leicht restauriert
Koloritkoloriert
TechnikKupferstich