Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Hypothesis Ptolemaica sive Communis Planetarum Motus per Eccentricos et Epicyclos demonstrans

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Artikel ID WS0324
Stecher Cellarius / Schenk-Valk Andreas / Peter (1596-1665)
Andreas Cellarius (c. 1596 – 1665) war ein deutsch -holländischer Kartograph, bekannt durch seinen Atlas: Harmonia Macrocosmica, herrausgegeben von Johannes Janssonius in Amsterdam 1660. Andreas Cellarius illustrierte das Copernicus System der Harmonia Macrocosmica. Er wurde gebohren in Neuhauen, heute Teil von Worms und wuchs in Heidelberg auf. Der protestantische Cellarius verließ Heidelberg mit ca. 30 Jahren als dieses in die Händer der Katholiken viel. Nicht viel ist bekannt, man nimmt an, dass Cellarius einige Zeit in Polen lebte bis er 1625 Catharina Elt(e)mans in Amsterdam heiratete. Dort war er bis zu seinem Tode als Schulleiter einer Lateinischen Hochschule tätig.
Titel Hypothesis Ptolemaica sive Communis Planetarum Motus per Eccentricos et Epicyclos demonstrans
Zeit ca. 1660
Beschreibung Prachtvolle Darstellung des Weltbildes von Ptolemäus. Saturn galt als der äußerste Planet, die Erde im Mittelpunkt der Welt. Die Sonne sowie die Planeten umkreisen die Erde. In den unteren Ecken 2 weitere Darstellungen zur Planetentheorie im Rund, ., aus der Valk & Schenk Ausgabe von Andreas Cellarius' Harmonia Macrocosmica.
Die Geschichte der westlichen Astrologie lässt sich in ihren Ursprüngen bis in die vorchristliche Zeit in Babylonien bzw. Mesopotamien und Ägypten zurückverfolgen. Ihre in Grundzügen noch heute erkennbaren Deutungs- und Berechnungsgrundlagen erfuhr die Astrologie im hellenistisch geprägten griechisch-ägyptischen Alexandria. Aus ihr ging die Astronomie als deutungsfreie Beobachtung und mathematische Erfassung des Sternenhimmels hervor, und sie blieb lange Zeit als Hilfswissenschaft mit ihr verbunden. In Europa hatte die Astrologie eine wechselvolle Geschichte. Nach der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion im Römischen Reich wurde sie teils bekämpft, teils ans Christentum angepasst und zeitweilig auch ins Abseits gedrängt. Im Laufe des Frühmittelalters lebte die Astrologie, vor allem die gelehrte Astronomie-Astrologie, im Byzantinischen Reich etwa ab dem späten 8. Jh. erneut auf, wie etwas später auch im muslimischen Al-Andalus auf der Iberischen Halbinsel. Vom späteren Hochmittelalter an und vor allem in der Renaissance bis ins 17. Jahrhundert galt sie in Europa, immer verbunden mit der Astronomie im Quadrivium der vorbereitend an den Universitäten gelehrten Sieben Freie Künste, vielfach als eine Wissenschaft, wenn auch als durchaus umstrittene. Im Zuge der Aufklärung verlor sie jedoch in gebildeten Kreisen ihre Plausibilität.
Erscheinungsort Amsterdam
Größe (cm)43 x 51
ZustandPerfekter Zustand
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

360.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )