Adina Sommer
Antike und zeitgenössische Kunst
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Groeninga M.D. LXX.III
Artikel ID | EUD4652 |
Titel | Groeninga M.D. LXX.III |
Beschreibung | Prachtvolle Darstellung von Grönigen. Gröningen wurde 934 erstmals urkundlich erwähnt. Kirchlich gehörte das Gebiet zum Bistum Halberstadt des Erzbistums Mainz. Gröningen war zeitweise Residenzstadt des Bischofs von Halberstadt. Im Ergebnis der Reformation und des Dreißigjährigen Krieges fiel 1650 das Bistum Halberstadt als weltliches Fürstentum und 1680 das Erzbistum Magdeburg an das Kurfürstentum Brandenburg bzw. an das spätere Königreich Preußen. Nach der Niederlage Preußens im Jahre 1806 gliederte Napoleon die westlich der Elbe gelegenen Gebiete Preußens an das Königreich Westphalen an. Gröningen gehörte zum Saaledepartement. Nach dem Wiener Kongress gelangte Gröningen 1816 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen. Die Zuckerfabrik Wiersdorff, Hecker & Co wurde 1864 in Gröningen errichtet. Zunächst stand sie in Konkurrenz zu einer kleinen, bereits 1848 erbauten Zuckerfabrik in Kloster Gröningen, die 1876 einging. |
Zeit | ca. |
Stecher | Münster Sebastian (1489-1552) |
Sebastian Münster (1489–1552) war ein bedeutender Kosmograph der Renaissance. Seine bekannteste Arbeit ist die Cosmographia von 1544, eine umfassende Beschreibung der Welt mit 24 Karten, basierend auf Material ab 1528. Das Werk wurde ständig überarbeitet und erweitert, z. B. enthielt die Ausgabe von 1550 bereits viele neue Karten. Es war die erste allgemeinverständliche wissenschaftliche Darstellung der Welt in deutscher Sprache, ergänzt durch zahlreiche Holzschnitte von Künstlern wie Hans Holbein dem Jüngeren. Die Cosmographia erschien zwischen 1544 und 1650 in 46 Ausgaben (davon 27 auf Deutsch) und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Münsters Werk vereinte Wissen von Gelehrten, Künstlern und Seereisenden und blieb lange nach seinem Tod populär. | |
Historische Beschreibung | Die Gegend des heutigen Landes Sachsen-Anhalt war im Frühmittelalter einer der kulturellen Schwerpunkte im deutschsprachigen Raum. Die heutige Landeshauptstadt Magdeburg war zu jener Zeit eines der politischen Zentren im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Von der früheren Bedeutung der gesamten Region zeugen heute die für das Land typischen, gut erhaltenen Baudenkmäler aus der Zeit der Romanik und der Gotik wie die Dome zu Magdeburg und zu Halberstadt, die Quedlinburger Altstadt und viele Burgen und Kirchen. Das Land entstand am im Juli 1947 durch Vereinigung des Freistaates Anhalt mit den preußischen Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg, die der Freistaat Preußen im April 1944 durch Teilung seiner Provinz Sachsen geschaffen hatte. |
Größe (cm) | 24 x 17 |
Zustand | Perfekter Zustand |
Kolorit | altkoloriert |
Technik | Holzschnitt |
Nachdruck:
37.50 €
( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )