Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Entree des Ambassadeurs à Mia

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Artikel ID ASN0650
Stecher Montanus Arnoldus (1625-1683)
Arnold Montanus (1625 -1683 ) war ein niederländischer Theologe und Historiker. Neben einer ausgedehnten Herausgebertätigkeit verfasste er zahlreiche historische Abhandlungen, die sich mit den Völkern und der Kultur der Neuen Welt und den Aktivitäten der Niederländer in Übersee befassen. Obwohl er selbst Europa nie verlassen hat, übten seine in viele Sprachen übersetzten Bücher einen großen Einfluss auf die europäische Wahrnehmung der betreffenden Gebiet aus. De Nieuwe en Onbekende Weereld (Die unbekannte Neue Welt) und Gedenkwardige Gesantschappen der Oost-Indische Maatschappy in′t Vereenigde Nederland (Denckwürdige Gesandtschafften der Ost Indischen Gesellschaft in den Vereinigten Niederländern) sind seine bekanntesten Schriften. Er gab er 1612 Guiccardinis Beschreibung der Niederlande in niederländischer Sprache heraus, übersetzte 1614 die Beschreibung der Handelsstadt Amsterdam des Giovanni Gioviano Pontano (Pontanus) aus dem Lateinischen und gab 1621 Mercators Cosmographicae Meditationes heraus. Vermutlich stammen auch die Zusätze zum Text der Hondiusschen Ausgabe des großen Mercatorschen Atlas aus seiner Feder. Montanus kaufte Seefahrern und Mitarbeitern der Niederländischen Ostindien-Kompanie (Vereenigde Oostindische Compagnie, VOC) Informationen und Reiseberichte ab, und veröffentlichte sie 1669 im Verlag von Jacob van Meurs (1619–1680)
Titel Entree des Ambassadeurs à Mia
Zeit ca. 1720
Beschreibung Darstellung des Einzuges der Botschafter in Japan. Edo-Ära (1603–1867) Während der Abschließung Japans in der Edo-Zeit waren Aus- und Einreise für Japaner und Ausländer verboten. Mit Ausnahme von beschränktem Austausch mit China und den Niederlanden, denen 1639 als einzigen Europäern der Aufenthalt in Japan auf der künstlichen Insel Dejima vor Nagasakigestattet wurde, bestand kaum Kontakt zu anderen Staaten. Die Tokugawa-Familie behielt für über 250 Jahre die Kontrolle über die anderen Daimyō. Diese Periode war von großem Wohlstand für das japanische Volk geprägt. Die Bevölkerung wuchs stetig. Das heutige Tokio wuchs in dieser Zeit zur größten Metropolregion der Welt. 1854 segelte US-Kommodore Matthew Perry mit seiner Flotte von vier Kriegsschiffen unbehelligt in den Hafen des heutigen Tokio, um einen Brief des US-Präsidenten Millard Fillmore zu übergeben, in dem dieser die Tokugawa-Regierung zum offenen Handel mit den Vereinigten Staaten auffordert. Die Leichtigkeit, mit der Perry in den Hafen einlaufen konnte, offenbarte die Schwäche des Tokugawa-Regimes. Dies führte zu einem Aufstand regionaler Herrscher und mündete letztlich in eine Wiedereinsetzung des Kaisers, dem nur wenig reale politische Macht verliehen wurde.
Größe (cm)29 x 34,5
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

43.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )