Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Die Ruine Stahleck bey Bacharach. / Les Ruines de Stahleck près de Bacharach.

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Artikel ID EUD3833
Stecher Bodmer Karl (1809-1893)
Johann Carl Bodmer. Ritter der Ehrenlegion, war Grafiker, Radierer, Lithograf, Zinkstecher, Zeichner, Maler, Illustrator und Jäger. Als gebürtiger Schweizer nahm er 1843 die französische Staatsbürgerschaft an und nannte sich auch Jean-Charles Bodmer. Die Druckplatten sowie 386 Zeichnungen und Aquarelle befinden sich zusammen mit dem schriftlichen Nachlass von Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied in dem amerikanischen Joslyn Art Museum in Omaha (Nebraska). Eine weitere wichtige Sammlung wird in der Newberry Library Bodmer Collection in Chicago aufbewahrt.
Titel Die Ruine Stahleck bey Bacharach. / Les Ruines de Stahleck près de Bacharach.
Zeit ca. 1835
Beschreibung Ansicht der damaligen Ruine Stahleck bei Bacharach am Rhein. Aquatinta geätzt von Rudolf Bodmer, herausgegeben von F. C. Eisen in Köln (ca. 1832 - 1837). Ab Anfang des 13. Jahrhunderts war Stahleck in Wittelsbacher Besitz und verblieb dort bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, obwohl sie während des Dreißigjährigen Krieges von verschiedenen Parteien insgesamt achtmal belagert und erobert wurde. 1689 durch Sprengungen stark beschädigt, war Stahleck nach Ende des pfälzischen Kurstaats Ruine und Eigentum des französischen Staats, der sie gemäß den Bestimmungen des Wiener Kongresses 1815 an das Königreich Preußen abtreten musste. Der seinerzeit in Koblenz beheimatete Rheinische Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz erwarb die Burganlage 1909 von der preußischen Domänenverwaltung und ließ sie ab 1925 als Jugendherberge wiederaufbauen. Der Ausbau während der 1920er und 1930er Jahre hatte deutschlandweite Vorbildfunktion. Vollständig wiederhergestellt war die Burg jedoch erst im Jahr 1967 mit Abschluss der Arbeiten am Bergfried. Der Jugendherbergsbetrieb wird bis heute fortgeführt, Innenbesichtigungen sind daher nicht möglich. Von der großen Aussichtsterrasse bietet sich aber eine gute Aussicht auf das dortige Obere Mittelrheintal, als dessen Teil die Anlage seit 2002 zum UNESCO-Welterbe gehört. Wegen der Bedeutung als besonders wertvolles historisches Gebäude steht Burg Stahleck zudem seit 1989 nach den Vereinbarungen der Haager Konvention unter Schutz.    
Erscheinungsort Köln
Größe (cm)11 x 14
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritgouachiert
TechnikAquatinta

Nachdruck:

22.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )