Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Der Boden See 18 Stunden lang 5 Stunden breit..

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Artikel ID EUD4506
Stecher Riedl Adrian von (1746-1809)
Adrian Franz Xaver Florian Riedl, ab 1790 von Riedl (1746- 1809) war ein deutscher Topograf und Kartograf.Er entstammte einer Kartografen-Familie, die über 75 Jahre das Bau- und Vermessungswesen in Bayern bestimmte. 1764 fiel er den Gelehrten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München durch seine kartographische Umsetzung der Vermessungsergebnisse des französischen Kartografen César François Cassini de Thury (1714–1784) auf, die dieser in den Jahren 1761 und 1762 in Bayern durchgeführt hatte. Nach der Prüfung durch die Akademie wurde Riedl 1766 zum kurfürstlichen Landgeometer ernannt und 1769 mit der Aufzeichnung des bayerischen Straßennetzes beauftragt.Im Laufe der Jahre folgte er seinem Vater in dessen Positionen als Hofkammerrat (1771) und Wasser-, Brücken- und Straßenbau-Kommissar (1772) nach. Gemeinsam mit Generalbaudirektor Joseph Aloys von Hofstetten entwickelte er die Institutionalisierung und Professionalisierung des Bau- und Vermessungswesens. Das kartographische Werk des bayerischen Obersten und in vielfältigen Ämtern mit Straßen-, Brücken- und vor allem auch Wasserbau beschäftigten Adrian von Riedl hätte mit dem Stromatlas seinen krönenden Abschluss finden können, wäre dieser durch seinen plötzlichen Tod nicht unvollendet geblieben. Trotzdem waren und blieben die in mehreren Subsriptionslieferungen erschienenen Blätter die bis dahin beste und genaueste Wiedergabe bayerischer Gewässer und konnten erst im Laufe der amtlichen Landesvermessung durch das Topographische Bureau 1812-1867 (vgl. Topographischer Atlas von Baiern) ersetzt werden.
Titel Der Boden See 18 Stunden lang 5 Stunden breit..
Zeit ca. 1807
Beschreibung Hydrographische Spezialkarte zeigt den Bodensee mit Tiefenangaben und umliegende Ortschaften wie z. B. Überlingen, Friedrichshafen, Lindau, Bregenz, Konstanz,... Herausgegeben von Johann Georg Löffler in München.
Baden Würtemberg wurde erst 1952 durch Zusammenschluss der Länder Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern gegründet. Heute ist die Bevölkerungsreichste Stadt Baden-Württembergs die Landeshauptstadt Stuttgart, gefolgt von Karlsruhe und Mannheim. Weitere Großstädte sind Freiburg im Breisgau, Heidelberg, Ulm, Heilbronn, Pforzheim und Reutlingen. Die frühe Neuzeit war geprägt von der Reformation und den Expansionsbestrebungen der entstehenden Flächenstaaten Österreich, Preußen, Frankreich und Schweden. Aus diesen resultierten Konflikte wie der Bauernkrieg, der Dreißigjährige Krieg und der Pfälzische Erbfolgekrieg. Im heutigen Baden-Württemberg, das territorial außerordentlich stark zersplittert blieb, lag dabei einer der Schwerpunkte der Kampfhandlungen mit entsprechenden Folgen für Bevölkerung und Wirtschaft. Hatten zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch etwa 300 Staaten im Gebiet des heutigen Baden-Württembergs territoriale Rechte inne, so reduzierte sich deren Zahl nach der Auflösung des Alten Reiches auf vier. Vor allem das Königreich Württemberg und das Großherzogtum Baden gehörten zu den Gewinnern der Koalitionskriege. Die beiden Fürstentümer Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Hechingen überlebten aufgrund besonderer Beziehungen zu Napoléon die Mediatisierung. 1849 wurde die Badische Revolution durch preußische Interventionstruppen niedergeschlagen, die Badische Armee aufgelöst und unter preußischer Führung neu aufgebaut. 1850 wurden die beiden hohenzollerischen Staaten zur preußischen Provinz Hohenzollernsche Lande. Mit der Neubildung der Stammesherzogtümer gehörten die südlichen Gebiete des heutigen Bundeslandes Baden-Württemberg bis zum Ausgang des Hochmittelalters zum Herzogtum Schwaben, die nördlichen Gebiete befanden sich beim Herzogtum Franken.
Erscheinungsort München
Größe (cm)32 x 44 cm
ZustandPerfekter Zustand
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

73.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )