Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Comitatus Burgundiae tam in Primarias Ejus Praefecturas …

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Artikel ID EUF1445
Stecher Homann Johann Babtiste (1664-1724)
Johann Babtiste Homann (1664- 1724), Nürnberg. Im Jahr 1702 gründete er einen Handel und einen Verlag für Kartographie in Nürnberg, der zahlreiche Globen und Karten publizierte. Eine erste Zusammenstellung erschien 1707. Homann lieferte etwa 200 Karten, darunter den Großen Atlas über die ganze Welt in 126 Blättern (1716) und den Atlas methodicus (1719) in 18 Blättern. Bekannt wurde seine Phantasiekarte accurata tabulae utopiae vom Schlaraffenland nach der fiktiven Reisebeschreibung Johann Andreas Schnebelin ( 1706). Daneben fertigte er auch Armillarsphären und andere mechanische Kunstwerke. Homann unterbot die Preise der holländischen und französischen Verleger und wurde im Deutschland des 18. Jahrhunderts der bedeutendste Herausgeber von Landkarten und Atlanten. Seine Karten waren mit reichem künstlerischem Beiwerk sowie historischen und ethnographischen Abbildungen ausgestattet.
Titel Comitatus Burgundiae tam in Primarias Ejus Praefecturas …
Zeit ca. 1710
Beschreibung Karte zeigt Burgund
Die heutige Region war schon in der Altsteinzeit von Menschen besiedelt. Das Herzogtum Burgund wurde 1032 bis 1361 von einer Seitenlinie des französischen Königshauses, den Kapetingern, regier . Es ging 1363 an Philipp von Valois über, der das Haus Burgund als Seitenlinie des französischen Königshauses der Valois begründete. Das Herzogtum wurde nach der Französischen Revolution im Zuge der Einteilung des Staates in Départements 1790 aufgelöst; mit ihm verschwand die Bezeichnung Burgund für eine politisch-administrative Einheit.
Erscheinungsort Nürnberg
Größe (cm)56,50 x 47,50
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

67.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )