Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Circulus Saxoniae Inferioris, Tripartitus

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Artikel ID EUD4581
Stecher Valk Gerard (1652-1726)
Gerard Valk ( 1652 – 1726) und sein Sohn Leonard waren niederländische Kupferstecher, Globenmacher und Verleger ende des 17. Jahrhunderts in Amsterdam. Die Valck Familie hatte eine enge Beziehung zur Schenk Familie, da Pieter Schenk die Schwester Valks im Jahre 1687 heiratete. Pieter Schenk ( 1655 – 1718) war ein niederländischer Kupferstecher und Verleger. Er ließ sich in Amsterdam nieder und wurde ein Schüler von Gerhard Valk. Die Valk und Schenk Familie waren als Verleger und Händler von Landkarten, Atlanten, Architekturdrucken und Globen tätig. Sie legten mehreren Karten aus Janssonius Atlas Novus während der Jahe 1683 bis 1694 neu auf und veröffentlichte einen Atlas mit dem Titel Nova totius Geographia im Jahre 1702. Ihr Atlas Anglois wurde in London von Mortier publiziert
Titel Circulus Saxoniae Inferioris, Tripartitus
Zeit ca. 1710
Beschreibung Karte zeigt gesamt Niedersachsen mit den Stätten Hamburg, Lübeck, Bremen, Hildesheim, Braunschweig, Berlin, Wismar (Mecklenburg-Vorpommern), Rostock, Stralsunt u. v. m. Des weiteren einer prachtvollen Titelkartusche.
Der Name Sachsen leitet sich von dem der germanischen Konföderation der Stämme ab, die Sachsen genannt werden. Vor dem späten Mittelalter gab es ein einziges Herzogtum Sachsen. Der Begriff "Niedersachsen" wurde nach der Auflösung des Stammherzogtums im späten 13. Jahrhundert verwendet, um die Teile des ehemaligen Herzogtums, die vom Haus des Wohls regiert wurden, vom Kurfürstentum Sachsen und dem Herzogtum Westfalen zu unterscheiden. Der Name und das Wappen des heutigen Staates gehen auf den germanischen Stamm der Sachsen zurück. Während der Migrationsperiode verließen einige der sächsischen Völker um das 3. Jahrhundert ihre Heimat in Holstein und stießen nach Süden über die Elbe vor, wo sie sich in die dünn besiedelten Regionen im übrigen Tiefland im heutigen Nordwestdeutschland und im Nordosten ausdehnten Teil der heutigen Niederlande. Ab dem 7. Jahrhundert hatten die Sachsen ein Siedlungsgebiet besetzt, das in etwa dem heutigen Bundesland Niedersachsen, Westfalen und einer Reihe von Gebieten im Osten entspricht, beispielsweise im heutigen West- und Nordsachsen-Anhalt. Ab dem 14. Jahrhundert bezog es sich auf das Herzogtum Sachsen-Lauenburg (im Gegensatz zu Sachsen-Wittenberg). Bei der Schaffung der Reichskreise im Jahr 1500 wurde ein niedersächsischer Kreis von einem niederrheinisch-westfälischen Kreis unterschieden. Letztere umfassten folgende Gebiete, die heute ganz oder teilweise zum niedersächsischen Bundesland gehören: das Bistum Osnabrück, das Bistum Münster, die Grafschaft Bentheim, die Grafschaft Hoya, das Fürstentum Ostfriesland, die Fürstentum Verden, Landkreis Diepholz, Landkreis Oldenburg, Landkreis Schaumburg und Landkreis Spiegelberg. Die engen historischen Verbindungen zwischen den Gebieten des niedersächsischen Kreises im heutigen Niedersachsen blieben jahrhundertelang erhalten, insbesondere aus dynastischer Sicht. Die Mehrzahl der historischen Gebiete, deren Land heute in Niedersachsen liegt, waren Unterfürstentümer des Mittelalters, Welfengüter des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg. Alle Welf-Fürsten nannten sich Herzöge "von Braunschweig und Lüneburg", obwohl sie oft Teile eines Herzogtums regierten, das für immer geteilt und wiedervereinigt wurde, als sich verschiedene Welf-Linien vermehrten oder ausstarben.
Erscheinungsort Amsterdam
Größe (cm)49 x 58,5 cm
ZustandBruchstelle mittig aufgrund des alten Kolorits, fachmännisch restauriert
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

63.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )