Adina Sommer
Antike und zeitgenössische Kunst
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Charlemont. Avesnes. Landrechies. Beaumont.
| Artikel ID | EUF5639 |
Titel | Charlemont. Avesnes. Landrechies. Beaumont. |
Beschreibung | Vier Städte auf einem Blatt zeigen die französischen Städte Avesnes-sur-Helpe (Hauts-de-France), Landrecies (Hauts-de-France), Beaumont-en-Auge (Normandie) und die Festung Charlemont (Département Ardennes). Rückseite mit Initialien und lateinischer Beschreibung, S. 26. |
| Zeit | ca. 1585 |
Stecher | Braun/Hogenberg Franz/ Georg (1572-1618) |
Frans Hogenberg ( 1535 -1590) war ein Kupferstecher und Radierer, der 1572 zusammen mit Georg Braun das Städteansichtenbuch Civitates Orbis Terrarum herausgab.Im Jahre 1570 hatte der Niederländer Abraham Ortelius seinen berühmten Weltatlas Theatrum Orbis Terrarum veröffentlicht – der erste seiner Art. Schefold übersetzte den Titel mit Beschreibung und Contrafactur der Vornembster Stät der Welt. Der Atlas war ein großer Erfolg und deshalb wohl Anreiz für die Edition der Civitates Orbis Terrarum, die in Größe und Gestaltung dem Weltatlas von Ortelius recht ähnlich aufgemacht und wohl auch als eine Ergänzung gedacht waren. Das Druckwerk Civitates Orbis Terrarum umfasst über 600 wirklichkeitsnahe Stadtansichten und Stadtpläne mit einem Gesamtumfang von ca. 1.600 Seiten. Sie wurden in sechs Bänden zwischen 1572 und 1618 herausgegeben und zeigten alle größeren Städte in Europa, Afrika, Asien und sogar in Amerika. Als Verleger fungierte Georg Braun, ein Theologe, der von 1541 bis 1622 lebte. Frans Hogenberg war der Graveur für die ersten 4 Bände. Er schuf schon zuvor verschiedene Landkarten für Abraham Ortelius. | |
Historische Beschreibung | Hauts de France ist die nördlichste Region Frankreichs, die erst 2016 durch die Zusammenlegung der Regionen Nord Pas de Calais und Picardie entstand. Das Gebiet vereint eine lange Historie — vom mittelalterlichen Machtpoker um Flandern und Artois über die prägende Schlacht von Bouvines (1214) bis zur Reorganisation der französischen Verwaltung während der Revolution, die zur Teilung in die Departments Nord und Pas de Calais führte. Im 20. Jahrhundert war die Region industrielles Zentrum – Bergbau und Schwerindustrie prägten das Bild, bis Teile ab den 1980er Jahren in den Dienstleistungssektor übergingen. Dank dem Kanaltunnel (seit 1994) sowie TGV-, Eurostar- und Thalys-Verbindungen ist die Region logistischer Knotenpunkt Europas. |
| Besonderheiten | Aus 'Civitates Orbis Terrarum' lateinische Ausgabe, Vol III |
| Erscheinungsort | Köln |
| Größe (cm) | 34,5 x 47,5 cm |
| Zustand | Perfekter Zustand |
| Kolorit | altkoloriert |
| Technik | Kupferstich |


