Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Carte particuliere de la Hongrie de la Transilvanie de la Coratie et de la Sclavonie

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480.00 €

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Artikel ID EUH4237
Stecher Covens/ Mortier Jean/ Corneille (1685-1740)
Jean Covens und Corneille Mortier waren Schwager, die das 1685 von Pierre Mortier in Amsterdam begründete Verlagshaus weiterführten und es Covens & Mortier nannten. Als Pierre Mortier 1711 verstarb, führte seine Witwe die Geschäfte weiter, bis auch sie 1719 verstarb. Corneille Mortier erbte als Sohn das Unternehmen. 1721 begründete er mit Jean Covens eine Partnerschaft, nachdem dieser seine Schwester, Agatha Mortier, geheiratet hatte. Im gleichen Jahr erwarben Covens & Mortier das niederländische Verlagshaus de Wit. Covens & Mortier trugen viel zum Erfolg der französischen Verleger und der Verlagerung der Kartenherstellung Anfang des 18. Jahrhunderts von den Niederlanden nach Frankreich bei. Covens & Mortier verlegten Werke von Nicolas Sanson (1600–1667), Alexis-Hubert Jaillot (1632–1712) und Guillaume de l'Isle (1675–1726), aber auch späten niederländischen Meisterkartographen, wie Frederik De Wit und Hugo Allard (1620–1684), und natürlich Pierre Mortier selbst.
Titel Carte particuliere de la Hongrie de la Transilvanie de la Coratie et de la Sclavonie
Zeit ca. 1730
Beschreibung Karte zeigt Ungarn, Tansilvanien, Südpolen (historische Labndschaft Galizien), Kroatien, teilweise Bosnien, Serbien, Bulgarien, Walachei und Moldavien.   Osteuropa:  Im historischen Sinn werden mit Osteuropa die Ukraine, der europäische Teil Russlands, Weißrussland und die Republik Moldau bezeichnet. Gelegentlich werden auch die kaukasischen Länder Georgien, Armenien und bedingt Aserbaidschan als Teil Osteuropas gesehen. Von Christian Giordano und anderen Wissenschaftlern wird eine der sechs historischen Regionen Europas „Osteuropa“ genannt. Die osteuropäischen Länder sind historisch und kulturell weitgehend von der orthodoxen Kirche geprägt (das islamische Aserbaidschan ausgenommen) und standen – im Gegensatz zum osmanisch beherrschten Balkan – unter der Herrschaft des Russischen Reiches. Wie auch die Balkanländer waren die Länder Osteuropas lange Zeit rückständige Agrarstaaten (vgl.: Zwischeneuropa) und hatten keinen oder nur beschränkten Anteil an den gesellschaftlichen Entwicklungen der Renaissance, Reformation und Aufklärung der Westlichen Welt.
Erscheinungsort Amsterdam
Größe (cm)49 x 58 cm
ZustandPerfekter Zustand
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

72.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )