Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Neueste Carte von Süd-America aus den zuverlässigsten Hilfsmitteln u. besten Quellen entworfen nebst dem betraechtlichsten Theile von Westindien

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Artikel ID AMS1233
Stecher Walch Johann (1757-1815)
Johann Walch ( 1757 in Kempten (Allgäu)- 1815 ) war ein deutscher Maler, Zeichner, Kupferstecher, Kartograph und Verleger. Johann Walch war der Sohn des Kaufmanns und Amateur-Malers und -Kupferstechers Sebastian Walch. Er erhielt eine Ausbildung als Miniaturmaler in Augsburg, Genf und drei Jahre an der Wiener Kunstakademie. Er heiratete die Tochter des in Augsburg ansässigen Kupferstechers und Verlegers Johann Martin Will undarbeitete im Verlag seines Schwiegervaters mit. In der Folge wandte sich der Verlag vermehrt der Landkartenproduktion zu. 1789 konnte aus dem Erbe von Gustav Conrad Lotter (1746–1776) das Material der Landkartenverleger Matthäus Seutter und Tobias Conrad Lotter erworben werden, fast 25000 einzelne Kartenblätter und 208 Kupfer platten. Nach dem Tode Wills 1806 erbte er den Willschen Verlag, den er zu einem bedeutenden Landkartenverlag ausbaute. Daraus ging die nach ihm benannte Druckerei Joh. Walch hervor. Sein Sohn Johann Sebastian Walch (1787–1840) führte den Verlag fort.
Titel Neueste Carte von Süd-America aus den zuverlässigsten Hilfsmitteln u. besten Quellen entworfen nebst dem betraechtlichsten Theile von Westindien
Zeit ca. 1820
Beschreibung
Karte zeigt gesamt Südamerika mit detaillerte Dartellung aller Ländergrenzen, Flüsse, Seen, Berge, den Falkland Inseln und die Karibik.
Nach herrschender Meinung zur Besiedlung Amerikas wurde der nördliche Kontinent um ca. 15.000 v. Chr. über die Beringstraße von asiatischen Stämmen bevölkert. Als älteste amerikanische Kultur gilt die Valdivia-Kultur in Ecuador im 4. Jahrtausend v. Chr. Ab dem 2. Jahrtausend v. Chr. entwickelten sich einzelne lokale Kulturen in ganz Südamerika. Bereits 1494 wurde Südamerika im Vertrag von Tordesillas von Papst Alexander VI. zwischen Spanien und Portugal aufgeteilt. Der östliche Teil, das heutige Brasilien, wurde Portugal zugesprochen. Panama und der Rest des Kontinents fielen an Spanien. Zahlreiche spanische und portugiesische Missionare kamen im 15. und 16. Jahrhundert nach Südamerika und führten das Christentum ein. Im Jahr 1543 wurden die Vizekönigreiche Neuspanien (Mexiko und Venezuela) und Peru (spanischer Teil von Südamerika und Panama) gegründet. 1717 lösten sich Ecuador und Kolumbien aus dem Vizekönigreich Peru und bildeten mit Venezuela das Vizekönigreich Neugranada. Bolivien, Chile, Argentinien und Paraguay folgten 1776 diesem Beispiel und schufen das neue Vizekönigreich des Río de la Plata.
Erscheinungsort Augsburg
Größe (cm)62,5 x 49 cm
ZustandPerfekter Zustand
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

30.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )