Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Indiae Orientalis Pars X.

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Artikel ID T0135
Stecher Bry, de Theodor, Dietrich (1528-1598)
Bry De,Theodorus (1528-1598) Frankfurt a.M. 1578 ging Theodor de Bry mit seiner Familie nach Frankfurt am Main, gründete ein Kupferstecher- und Verlagsunternehmen und beantragte das Bürgerrecht. Zwischen 1586 und 1588 hielt er sich eine Zeit lang in London auf, arbeitete mit dem Geographen Richard Hakluyt zusammen und begann Berichte und Illustrationen verschiedener europäischer Forschungsexpeditionen zu sammeln. Nach seiner Rückkehr 1589 arbeitete er seine Pläne für neue Publikationen mit seinen Söhnen aus. Von 1590 bis 1634 gab Theodor de Bry in Frankfurt zwei der bedeutendsten Reiseberichtsammlungen der Frühen Neuzeit heraus. Die West–Indischen Reisen (auch Geschichte Amerikas genannt) und die Ost–Indischen Reisen. Die ganze Sammlung kam unter dem Titel : Collectiones peregrinationum in Indiam Orientalem et Indiam Occidentalem XXV partibus comprehensae. Opus illustratum figuris aeneis Fratrum de Bry et Meriani heraus. Bei diesen sowie bei seinen anderen Arbeiten wurde de Bry von seinen beiden Söhnen Johann Theodor (1561–1623) und Johann Israel (1570–1611) unterstützt.
Titel Indiae Orientalis Pars X.
Zeit ca.
Beschreibung Ttitelblatt aus de Brys Reisen, mit Darstellung von nordischen Ländern, Grönland, Norwegen, Schweden, Nordpol und deren Gebräuche und Lebensweise.
Als das Zeitalter der Entdeckungen bezeichnet man populärwissenschaftlich den Zeitraum etwa vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Die Epoche wird zur Frühen Neuzeit gerechnet und befasst sich vornehmlich mit den Erkenntnissen von Seefahrern und von Forschungsreisenden. Die Vorstellung vom Zeitalter der Entdeckungen ist geprägt von Seefahrten und Entdeckungen in Übersee. Es umfasst inhaltlich aber auch die Astronomie, die mit den Namen unter anderem von Tycho Brahe, Nikolaus Kopernikus, Isaac Newton und Johannes Kepler verbunden ist. Auch Giordano Bruno und Galileo Galilei gehören hierzu. Nicht nur die Seefahrer mit ihren Entdeckungen, sondern auch sie bewirkten Veränderungen des Weltbildes. Manche Motive waren religiöse, so z. B. dass das Christentum in der Neuen Welt verbreitet werden sollte (Missionierung). Auch erwarteten die europäischen Großmächte zugleich eine Erweiterung ihres politischen Einflussbereiches. Das wird deutlich an den überseeischen Kolonien unter anderem der Spanier, Portugiesen, Engländer, Holländer und Franzosen. Ein Beispiel gibt hierfür auch der Vertrag von Tordesillas aus dem Jahre 1494. Er regelte die Verteilung der entdeckten Länder zwischen Portugal und Spanien. Die globale Erkundung begann mit den portugiesischen Entdeckungen der atlantischen Archipele von Madeira und den Azoren in den Jahren 1419 und 1427, der afrikanischen Küste nach 1434 und dem Seeweg nach Indien im Jahr 1498; und von der Krone von Kastilien (Spanien) die transatlantischen Reisen von Christoph Kolumbus nach Amerika zwischen 1492 und 1502 und die erste Weltumrundung in den Jahren 1519–1522. Diese Entdeckungen führten zu zahlreichen Flottexpeditionen über den Atlantik, den Indischen und Pazifischen Ozean sowie zu Landexpeditionen in Amerika, Asien, Afrika und Australien, die bis ins späte 19. Jahrhundert andauerten, gefolgt von der Erforschung der Polarregionen im 20. Jahrhundert. Die europäische Erkundung in Übersee führte zum Aufstieg des Welthandels und der europäischen Kolonialreiche, wobei der Kontakt zwischen der Alten Welt (Europa, Asien und Afrika) und der Neuen Welt (Amerika und Australien) den kolumbianischen Austausch hervorbrachte, einen breiten Pflanzentransfer , Tiere, Lebensmittel, menschliche Populationen (einschließlich Sklaven), übertragbare Krankheiten und Kultur zwischen der östlichen und westlichen Hemisphäre. Das Zeitalter der Entdeckung und die spätere Erforschung Europas ermöglichten die Kartierung der Welt, was zu einer neuen Weltanschauung und fernen Zivilisationen führte, aber auch zur Ausbreitung von Krankheiten, die Bevölkerungsgruppen dezimierten, die zuvor nicht mit Eurasien und Afrika in Kontakt standen, und zur Versklavung , Ausbeutung, militärische Eroberung und wirtschaftliche Dominanz Europas und seiner Kolonien gegenüber einheimischen Bevölkerungsgruppen. Es ermöglichte auch die Ausweitung des Christentums.
Größe (cm)26,5 x 16,5
ZustandPerfekt
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

37.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )