Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Hermanstadt.

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Artikel ID EUR4267
Stecher Payne Albert Henry (1812-1902)
Albert Henry Payne (1812 -1902 ) war ein englischer Stahlstecher, Maler, Illustrator und Verleger. Payne kam schon in jungen Jahren nach Deutschland. Ab 1839 war er als Stahlstecher, Maler und Illustrator in Leipzig tätig. Im Jahr 1845 gründete er mit E. T. Brain den Verlag Englische Kunstanstalt, den er 1846 allein übernahm Es war eines der ersten Unternehmen des Druckgewerbes, das sich im Graphischen Viertel von Leipzig ansiedelte.
Titel Hermanstadt.
Zeit ca. 1880
Beschreibung
Gesamtansicht von Hermannstadt in Siebenbürgen, Rumänien.

Rumänien:
Das Land liegt am Schwarzen Meer und erstreckt sich in westlicher Richtung über den Karpatenbogen bis zur Pannonischen Tiefebene. Rumänien grenzt an fünf Staaten: im Süden an Bulgarien, im Westen an Serbien und Ungarn, im Norden sowie im Osten an die Ukraine und die Republik Moldau. Der moderne rumänische Staat entstand 1859 durch die Vereinigung der Fürstentümer Moldau, Walachei und Siebenbürgen existierten im 12. und 13. Jahrhundert, die von Rumänen gebildete politische Einheiten, die aber vom ungarischen Arpaden Reich, einer ungarischen Herrscher Familie, abhängig waren. Jenseits der Karpaten etablierte der rumänische Adlige Basarab I., ein walachischer Herrscher, er gilt als der Begründer des Fürstentums Walachei und der ersten rumänischen Herrscherdynastie. War Basarab zunächst nur ein ungarischer Vasall, so wurde er 1330 nach seinem Sieg über den König von Ungarn faktisch unabhängig. Auf ähnliche Weise wurde das Fürstentum Moldau geschaffen.  Seit dem späten 14. Jahrhundert war die Walachei außenpolitisch durch die Nachbarschaft zum expandierenden Osmanischen Reich geprägt. Mitte des 16. Jahrhunderts verschwand das Königreich Ungarn als unabhängige politische Macht.  Mitte des 16. Jahrhunderts verschwand das Königreich Ungarn als unabhängige politische Macht.  Für Moldau und Walachei bedeutete der Niedergang Ungarns, dass sie politisch noch stärker dem Druck des Osmanischen Reiches ausgesetzt waren und schließlich zu dessen Vasallen wurden.  Die Situation der rumänischen Fürstentümer verschlechterte sich dadurch, da die Habsburger Siebenbürgen (1711), das Banat (1718), Oltenien (1718–1739) und die Bukowina (1775) unter ihre Kontrolle brachten. Die Vertreter der Revolution von 1848 forderten eine Vereinigung der Fürstentümer Rumäniens, wozu sich nach der Schwächung Russlands infolge des Krimkrieges eine außenpolitische Gelegenheit bot. 1859 wurde Alexandru Ioan Cuza sowohl zum Fürsten der Walachei als auch Moldaus gewählt. 1861 schuf er eine Realunion durch die Proklamation des Fürstentums Rumänien mit der Hauptstadt Bukarest. Im Russisch-Osmanischen Krieg 1877–1878 unterstützten die Rumänen Russland, woraufhin ihre Unabhängigkeit auf dem Berliner Kongress bestätigt wurde. Zusätzlich erhielt Rumänien die Dobrudscha gegen die Abtretung des südlichen Bessarabiens an Russland. Am 26. März 1881 wurde das neue Königreich Rumänien ausgerufen.
Erscheinungsort Leipzig
Größe (cm)11 x 14 cm
ZustandLeichte Flecken am äußeren Rand
Koloritkoloriert
TechnikStahlstich

Nachdruck:

18.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )