General Chart colony of the cape of good hope

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Artikel ID AF067

Titel

General Chart colony of the cape of good hope

Beschreibung

Karte zeigt die Südspitze Afrikas und das Kap der Guten Hoffnung

Zeit

ca. 1798

Stecher

Barrow John (1764-1848)

Sir John Barrow, war ein englischer Staatsmann und Schriftsteller. 1797 begleitete Barrow Lord Macartney als Privatsekretär in seiner wichtigen und heiklen Mission, die Regierung der neu erworbenen Kolonie am Kap der Guten Hoffnung zu regeln. Barrow wurde mit der Aufgabe betraut, die Buren-Siedler und die einheimische schwarze Bevölkerung zu versöhnen und über das Land im Inneren zu berichten. Im Laufe der Reise besuchte er alle Teile der Kolonie; nach seiner Rückkehr wurde er zum Generalauditor der öffentlichen Finanzen ernannt. Er beschloss daraufhin, sich in Südafrika niederzulassen, heiratete und kaufte im Jahr 1800 ein Haus in Kapstadt. Die Kapitulation der Kolonie im Frieden von Amiens (1802) machte diesen Plan jedoch zunichte. Während seiner Reisen durch Südafrika fertigte Barrow zahlreiche Notizen und Skizzen von der Landschaft an, die er durchquerte. Das Ergebnis seiner Reisen war eine Karte, die trotz ihrer zahlreichen Fehler die erste veröffentlichte moderne Karte der südlichen Teile der Kapkolonie war.[4] William John Burchell (1781-1863) war besonders vernichtend: "Was das elende Ding namens Karte betrifft, das Mr. Barrows Quarto vorangestellt ist, so stimme ich vollkommen mit Professor Lichtenstein überein, dass es so mangelhaft ist, dass man es selten von Nutzen finden kann."

Historische Beschreibung

In Südafrika wurden einige der ältesten paläoanthropologischen Fossile der Welt ausgegraben. Nach diesen Vormenschen lebten hier verschiedene Arten der Gattung Homo wie Homo habilis, Homo naledi, Homo erectus und schließlich der moderne Mensch, Homo sapiens. Der Beginn der modernen Geschichtsschreibung in Südafrika wird auf den 6. April 1652 festgelegt, als der Niederländer Jan van Riebeeck im Auftrag der Niederländischen Ostindien-Kompanie (niederländisch Vereenigde Oostindische Compagnie, VOC) am Kap der Guten Hoffnung eine Versorgungsstation errichtete. Diese sollte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage Raststation für Handelsschiffe sein, die zwischen Europa und Südostasien unterwegs waren. Während des 17. und 18. Jahrhunderts war die Siedlung, die sich langsam aber stetig vergrößerte, in niederländischem Besitz. Die Siedler breiteten sich zunächst in der westlichen Kapregion aus, die zu jener Zeit Rückzugsgebiet der Khoisan war. Einige Hundert französische Hugenotten kamen, nachdem sie ab 1686 in Frankreich verfolgt wurden, über die Niederlande ab 1688 ins Land und brachten die Weinbaukultur mit. Auf sie gehen die französischsprachigen Namen von Weingütern und Obstbaufarmen im westlichen Kapland zurück. Nachdem sie 1770 ostwärts die Siedlungsgrenze der Bantu erreicht hatten, führten sie eine Reihe von Kriegen – die Grenzkriege – gegen das Volk der Xhosa. Die Kapholländer holten zahlreiche Sklaven aus Indonesien, Madagaskar und Indien ins Land.

Größe (cm)46 x 70
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

63.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )