Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Die Stadt Jerusalem wie darinnen von den Juden das Lauberhütten Fest gehalten worden

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Artikel ID ASP229
Stecher Anonymus
Titel Die Stadt Jerusalem wie darinnen von den Juden das Lauberhütten Fest gehalten worden
Zeit ca. 1720
Beschreibung Gugkastenbild Ansicht des jüdischen Lauberhütten Festes
In Jerusalem begegnen sich viele Kulturen der Antike und Moderne. Die Altstadt ist in das muslimische, jüdische, christliche und armenische Viertel gegliedert und von einer Mauer umgeben. Im Jahre 1516 besiegte die Osmanische Armee unter der Führung Sultan Selim I. (1470–1520) die Mamluken in Syrien. In weiterer Folge wurde Ägypten und Arabien durch die Osmanen erobert. Jerusalem wurde zum Verwaltungssitz eines osmanischen Sandschaks (Regierungsbezirk). Die ersten Jahrzehnte der türkischen Herrschaft brachten Jerusalem einen deutlichen Aufschwung. Nach 1535 ließ Sultan Süleyman I. (1496–1566) die Befestigungen der Stadt in zum Teil veränderter Linie erneut errichten, so wie sie gegenwärtig zu sehen sind. Durch diese Mauern erhielt die Altstadt ihre heutige Struktur. Die viel zu großen neuen Mauern um den heiligen Symbolort sollten für die neue Herrschaft ein Zeichen setzen. Jerusalem gewann in der Folgezeit viel an Bedeutung. Die osmanische Verwaltung war sich uneinig in ihrer Haltung gegenüber den Juden sowie Christen und schwankte zwischen Gewaltherrschaft und Toleranz.
Erscheinungsort Augsburg
Größe (cm)28 x 37
ZustandEcke rechts fachmännisch restauriert
Koloritkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

66.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )