Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Studies of the horse

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5,800.00 €

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Artikel ID B0134
Stecher Vernet Antoine Charles Horace ( Carl) (1758-1836)
Vernet war Darsteller napoleonischer Schlachten, malte aber auch Porträts und Jagden und zeichnete sich namentlich in der Darstellung von Pferden und Hunden aus. Hervorragend ist er auch im komischen Genre, und seine Darstellungen von zeitgenössischen Sittenbildern. Sie sind vongroßem kulturgeschichtlichem Wert.
Titel Studies of the horse
Zeit ca. 1821
Beschreibung
33 ( von 36) prachtvolle Skizzen Lithografien von arabischen Pferdeköpfen von Carle Vernet.

Araber Pferde: Seit sich die Menschheit mit bildender Kunst beschäftigt, setzten sich Künstler auch mit der Darstellung des Pferdes auseinander. Die frühen Höhlenzeichnungen im Süden Frankreichs und Spaniens sind dafür beredtes Zeugnis. So begleitete das Pferd den Menschen durch die Jahrtausende. Seine Wertschätzung wandelte sich vom jagdbaren Tier zum Jagd- und vor allem Kriegsgefährten, vom Gebrauchs- zum Sport- und Schauobjekt. Als einer der ersten Künstler hat sich Carle Vernet bereits 1815 dieser neuen Technik verschrieben. Das arabische Pferd wird zu seinem bevorzugten Modell. Seine Mamelukenhengste sprühen vor Nervigkeit und Eleganz. In ihrer Hysterie sind immer in Aktion, kaum in vollkommener Ruhe oder Entspannung. Es sind schmächtige, wild verwegene Pferde von überschäumendem Temperament. Carle Vernets arabische Vollblüter sind höchster Standard. An ihnen lassen sich die meisten Pferdedarstellungen der Zeit messen. Vernet war ein geschätzter Zeitgenosse und Künstler im Paris des Empire. Das Zeitalter Napoleons war es, das dem Royalisten Vernet seine Themen vorgab. Weite Verbreitung fanden seine Pferdebilder jedoch schon vor Erfindung der Lithographie. Viele seiner Vorlagen wurden in Aquatinta radiert oder in Punktiermanier gestochen. Neben den Darstellungen von Rennszenen aus einer Zeit, in der Pferderennen zum vornehmen Zeitvertreib wurden, oder seinen berühmten Jagdblättern sind es immer wieder arabische Pferde, die dem Betrachter auch hier begegnen. . Im 19. Jahrhundert ist der Kreis der Züchter arabischer Pferde so namhaft wie der Kreis der Künstler, die sich seiner angenommen haben. Die Gründung bedeutender Gestüte und Stammbaumlinien fällt in diese Zeit. Das arabische Vollblut war Reittier und Schmuck der großen Herrscher und Feldherrn. Zudem ermöglicht das Aufkommen des Steindrucks, der sogenannten Lithographie, die weite Verbreitung beliebter orientalischer Themen und Pferdedarstellungen. Vollblutaraber werden seit dem 7. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel gezüchtet. Als Stammmütter gelten nach einer Legende jene fünf Stuten, die der Prophet Mohammed bei seiner Flucht nach Medina mit sich führte. Für die Theorie, dass dies in Reinzucht, d. h. ohne Fremdbluteinfluss erfolgte, spricht zumindest, dass der Koran Aussagen des Propheten Mohammed überliefert, wonach Rassepferde begehrenswert seien. Anlass dafür waren militärische Niederlagen, die der Prophet anfangs gegen seine Gegner erlitt. Diese waren besser beritten als seine eigene Kavallerie. Das Arabische Pferd gilt deshalb als die älteste Haustier-Zuchtrasse der Welt.
Erscheinungsort London
Größe (cm)26 x 42
ZustandPreis auf Anfrage
Kolorits/w
TechnikLithografie

Nachdruck:

870.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )