Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Planespheres celestes

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Artikel ID WS063
Stecher Lapie Pierre M. (1759-1870)
Pierre M. Lapie (1779 – 1850) war ein französischer Kartograf und Drucker. Er war der Vater Alexandre Emile Lapie. Lapie war Admiral in der französischen Armee und arbeitete dort als topografischer Ingenieur. Er arbeitete eng mit seinem Sohn Alexandre Emil zusammen, veröffentlichte teilweise gemeinsame Arbeiten, teilweise auch seine Eigenen. Die Arbeit von Vater und Sohn hatten grossen Einfluss auf kommerziell ausgerichtete deutsche Kartografen im 19ten Jahrhundert.,
Titel Planespheres celestes
Zeit ca. 1828
Beschreibung
Karte zeigt die Milchstrasse in zwei Hemisphären.
 
Den Namen Milchstraßensystem t rägt unser Sternsystem nach der Milchstraße, die als freiäugige Innenansicht des Systems von der Erde aus wie ein quer über das Firmament gesetzter milchiger Pinselstrich erscheint. Dass dieses weißliche Band sich in Wirklichkeit aus unzähligen einzelnen Sternen zusammensetzt, wurde erst 1609 von Galileo Galilei erkannt, der die Erscheinung als Erster durch ein Fernrohr betrachtete. Es sind nach heutiger Schätzung ca. 100 bis 300 Milliarden Sterne.
 
Schon im Altertum war die Milchstraße als heller, schmaler Streifen am Nachthimmel bekannt. Ihr altgriechischer Name Galaxia vondem auch der heutige Fachausdruck Galaxis stammt  ist von dem Wort Gala abgeleitet. Wie dem deutschen Wort Milchstraße liegt also auch dem altgriechischen Begriff das milchige Aussehen zugrunde.
 
Eine antike griechische Sage versucht, diesen Begriff mythologisch zu erklären: Danach habe Zeus seinen Sohn Herakles, den ihm die sterbliche Frau Alkmene geschenkt hatte, an der Brust seiner göttlichen Frau Hera trinken lassen, als diese schlief. Herakles sollte auf diese Weise göttliche Kräfte erhalten. Aber er saugte so ungestüm, dass Hera erwachte und den ihr fremden Säugling zurückstieß; dabei wurde ein Strahl ihrer Milch über den ganzen Himmel verspritzt.
Einer germanischen Sage zufolge erhielt die Milchstraße nach dem Gott des Lichtes, Heimdall, auch Iring genannt, den Namen Iringsstraße (laut Felix Dahn, Walhall  germanische Götter- und Heldensagen). Die afrikanischen San gaben der Milchstraße den Namen Rückgrat der Nacht.
Besonderheiten Aus dem 11. Buch, 2.Teil, Fahrt des Kapitän Georg Spielberghen
Größe (cm)46 x 61
ZustandFalz fachmännisch restauriert
Koloritkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

61.50 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )