Adina Sommer`s antike Landkarten und zeitgenössische Kunst

Et emisit eum Dominus Deus de paradiso voluptatis, ut operaretur terram, de qua sumtus est.

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Artikel ID DKB0803
Stecher Probst Georg Balthasar (1732-1801)
Georg Balthasar Probst (1732–1801), ein Enkel des Augsburger Kunstverlegers Jeremias Wolf. Probst fertigte in seinem Verlag Stiche für Guckkästen an. Zwischen 1760 und 1800 waren dies mehr als 400. Diese Guckkastenbilder waren wiederum Attraktionen auf Jahrmärkten. Um einen Blick hinein in den Kasten zu erhaschen, musste gezahlt werden. Das Geschäft florierte. Unter anderem durch Probst war Augsburg ein Zentrum der Produktion solcher Stiche – neben Paris und London. „Augsburg war bekannt dafür“, sagt Christoph Nicht, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Grafischen Kabinett der Kunstsammlungen, das einige Guckkastenbilder besitzt. Angefertigt wurden Ansichten von deutschen Städten, zum Beispiel Augsburg, Berlin, Bremen, Dresden und Frankfurt, aber auch Breslau. Probst, Johann Friedrich (1721- 1781) ,Augsburg, war ein deutscher Kupferstecher, Verleger und Herausgeber. Johann Friedrich Probst war der Sohn des Johann Balthasar Probst und Enkel des Jeremias Wolff. Probst schuf zahlreiche eigene Werke, die er auch selbst vertrieb. Auch Stadtansichten sowie mehrere Landkarten seines Großvaters zählten dazu.
Titel Et emisit eum Dominus Deus de paradiso voluptatis, ut operaretur terram, de qua sumtus est.
Zeit ca. 1760
Beschreibung
Ansicht zeigt eine Szene aus dem Garten Eden, mit dem deutschen Titel "Da lies ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, das er das Feld bauete davon er genommen ist".

Der Garten Eden wird in der griechischen Übersetzung des Tanach als Paradies bezeichnet. Der Garten Eden wurde zudem als „Garten der Wonne“ und im Neuen Testament als Ort der Seeligen interpretiert. Er taucht auch im 1. Buch Mose (Genesis) der Bibel als der Garten in Eden auf, das ihn im 2. Kapitel beschreibt und im 3. Kapitel von der Vertreibung des Menschen daraus erzählt. „Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen. Der eine heißt Pischon; er ist es, der das ganze Land Hawila umfließt, wo es Gold gibt. Das Gold jenes Landes ist gut; dort gibt es auch Bdelliumharz (Guggul) und Karneolsteine (Onyx). Der zweite Strom heißt Gihon; er ist es, der das ganze Land Kusch umfließt. Der dritte Strom heißt Tigris, er ist es, der östlich an Aššurvorbeifließt. Der vierte Strom ist der Eufrat.“ Mit dieser Überlieferung gibt es jedoch ein grundsätzliches Problem in der Präzision der Ortsangaben.
Erscheinungsort Augsburg
Größe (cm)30 x 40 cm
ZustandPerfekt, dem Alter entsprechend
Koloritaltkoloriert
TechnikKupferstich

Nachdruck:

51.00 €

( Ein Nachdruck kann auf Anfrage individuell bestellt werden. )